„Bin so dankbar“
Prinzessin Sofia nimmt Stellung zu Epstein-Verwicklung
10.02.2026 – 13:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein internationaler Gipfel bringt Prinzessin Sofia zurück ins Rampenlicht. Zeitgleich rückt ihre früherer Kontakt mit Jeffrey Epstein erneut in den Fokus.
Für Prinzessin Sofia ist es der erste öffentliche Auftritt in diesem Jahr – und er findet unter besonderer Beobachtung statt. Am Dienstag, 10. Februar 2026, nimmt die Ehefrau von Carl Philip von Schweden in Stockholm am Ctrl + Rights Youth Summit teil, einer Veranstaltung der von ihr mitgegründeten Prince Couple Foundation. Bereits auf dem Weg dorthin muss sie sich Fragen der Medien stellen, die sich mit einem lange zurückliegenden Kapitel ihres Lebens befassen.
Im Zentrum steht ihre frühere Bekanntschaft mit dem inzwischen verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Der schwedische Königshof hatte im Dezember 2025 bestätigt, dass Sofia Epstein vor rund 20 Jahren mehrmals getroffen habe. Damals lebte sie in den USA, war noch nicht mit Carl Philip verheiratet und kein Mitglied des Königshauses. Zu dieser Zeit arbeitete sie als Model, nahm an Miss-Wahlen teil und studierte am „New York Institute of English and Business“ in New York.
Während ihres Aufenthalts in den Vereinigten Staaten habe Sofia zahlreiche Kontakte in gesellschaftliche Kreise geknüpft. Der Hof stellte jedoch klar, dass sie zu Epstein in „keinem Abhängigkeitsverhältnis“ gestanden habe. Zudem habe sie ihn seit etwa zwei Jahrzehnten nicht mehr gesehen. Eine Einladung aus dem Jahr 2012, die im Zuge der Ende Januar veröffentlichten Epstein-Akten bekannt wurde, habe Sofia nach Angaben des Hofes abgelehnt.
Kurz vor Beginn des Jugendgipfels äußert sich Prinzessin Sofia nun selbst zu den damaligen Begegnungen bei der schwedischen Zeitung „Aftonbladet“. Die 41-Jährige erklärt: „Wie wir bereits erwähnt haben, habe ich ihn in einigen gesellschaftlichen Zusammenhängen getroffen. Aber jetzt, da ich von all den schrecklichen Verbrechen gelesen habe, denen er junge Frauen ausgesetzt hat, bin ich so dankbar, dass ich seit diesen wenigen Begegnungen in meinen Zwanzigern nichts mehr mit ihm zu tun hatte.“
Nach ihren Schilderungen lernte sie Epstein bei einer gesellschaftlichen Veranstaltung in einem Restaurant kennen. Dort sei sie ihm vorgestellt worden, zudem habe es ein weiteres Treffen im Rahmen einer Filmvorführung gegeben. „Wir trafen uns in einem Restaurant bei einer gesellschaftlichen Veranstaltung, bei der ich vorgestellt wurde, und bei einer Filmvorführung zusammen mit vielen anderen. Gott sei Dank war das alles“, sagte Sofia. Abschließend betonte sie: „Meine Gedanken sind wirklich bei allen Opfern, und ich hoffe, dass Gerechtigkeit walten wird.“
