Während Sicherheitskonferenz
Spektakel wird zur Kulisse: Tatort-Dreharbeiten am Bayerischen Hof
13.02.2026 – 18:52 UhrLesedauer: 2 Min.
Mehr Prominenz geht nicht? Doch – und zwar, wenn inmitten der Sicherheitskonferenz noch eine neue Folge „Tatort“ gedreht wird.
Ein hektischeres Set hätte sich nur Clint Eastwood ausdenken können: Während sich Bundeskanzler Friedrich Merz, der US-Gouverneur Gavin Newsom und Frankreichs Präsident Emanuel Macron im Bayerischen Hof ein Stelldichein geben, wird nebenbei einfach so ein Film produziert.
Die Rede ist vom neuen Münchner „Tatort“, mit dem neuen Ermittlerduo Hammermann und Buvak, gespielt von Ferdinand Hofer und Carlo Ljubek. Es ist ihr zweiter gemeinsamer Fall und spielt tatsächlich während einer fiktiven Sicherheitskonferenz.
Nicht fiktiv hingegen ist die Masse an Polizei und anderen Einsatzkräften, die das Geschehen rund um den Promenadenplatz flankieren. So viele Statisten und Ausrüstung hätten dem BR vermutlich normalerweise sehr hohe Produktionskosten beschert – hier gibt es das Ganze obendrauf, zusammen mit den Straßensperrungen.
Die grobe Storyline für den Krimi mit dem Arbeitstitel „Der sichere Tod“ katapultiert die zwei Beamten der Kriminalpolizei mitten in das Who-is-who des internationalen Parketts: Nachdem eine junge Dolmetscherin von einem Lkw erfasst wird und stirbt, muss innerhalb diplomatischer Immunität, Geheimhaltung und Machtzirkel der Täter ermittelt werden. Keine leichte Aufgabe, vor allem unter den über 100 Gästen der Konferenz.
Erste Fotos vom Ort des Geschehens zeigen Hofer und Ljubek, wie sie die Sicherheitskontrollen vor dem Bayerischen Hof passieren. Im Hintergrund: das normale, wenn auch hektische Treiben der Sicherheitskonferenz. Ein anderes Foto zeigt die Ermittler während einer Drehpause in einem Zelt, flankiert von Fotografen. Die Dreharbeiten sollen noch bis Sonntag andauern.
„Die Idee, einen Tatort auf der Münchner Sicherheitskonferenz spielen zu lassen, ist im Gespräch zwischen CEO Dr. Benedikt Franke und mir vor etwa drei Jahren entstanden“, erklärt Produzent Martin Choroba von der TELLUX Film GmbH. „Das alles ist nur möglich, weil es eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium sowie der MSC gibt.“
Ob der eine oder andere hochrangige Politiker einen Cameo-Auftritt in der Folge hinlegen wird, ist derzeit nicht bekannt. Die Ausstrahlung des fertigen Tatorts ist für 2027 im Ersten und in der ARD Mediathek geplant.










