Mit Phantombild
Polizei sucht Sexualtäter – 30 Jahre nach der Tat
21.03.2026 – 09:20 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Mann missbraucht einen kleinen Jungen auf einer Schultoilette. 30 Jahre lang bleibt die Tat ungesühnt. Jetzt könnte ein Bild die Wende bringen.
Die Polizei sucht mit einem Phantombild nach einem unbekannten Mann, der vor mehr als 30 Jahren einen Jungen auf einer Schultoilette schwer sexuell missbraucht haben soll.
Die Tat datiert laut Polizei bereits aus dem Jahr 1995. Damals war in einer Schule in Wolfsburg ein achtjähriger Junge Opfer des Unbekannten geworden. Erst 30 Jahre später, Ende des vergangenen Jahres, wurde die Tat angezeigt. Seitdem ermittelt die Polizei.
Die bisherige Arbeit der Beamten habe aber nicht zur Ermittlung des Täters geführt. Deshalb habe ein Gericht nun die Öffentlichkeitsfahndung mittels Phantombilds genehmigt.
Der Tatverdächtige soll zur Tatzeit 35 bis 40 Jahre alt und 1,70 bis 1,80 Meter groß gewesen sein. „Er hatte mittellange, blond-bräunliche Haare, einen Drei-Tage-Bart und ein ungepflegtes Erscheinungsbild“, heißt es in der Beschreibung der Polizei weiter. Er habe akzentfrei Deutsch gesprochen. Bekleidet war er demnach mit einem gemusterten Wollpullover, einer weiten Jeans und Slippern mit Schnürsenkeln.
Die Polizei in Wolfsburg war am Samstag für t-online nicht zu erreichen. Damit blieben die Hintergründe der Tat offen. Unklar war etwa, wieso sich das Opfer erst 30 Jahre nach der Tat an die Polizei gewandt hatte. Der damals missbrauchte Junge dürfte heute Ende 30 sein. Der Täter hingegen dürfte heute 65 bis 70 Jahre alt sein.
