ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“
Hochgefährlicher Mann – schon drei junge Frauen wurden Opfer
Aktualisiert am 25.02.2026 – 13:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Über Jahre hinweg vergewaltigt ein und derselbe Mann mehrere Frauen in Norddeutschland. Ein Millionenpublikum soll jetzt helfen, die Serie zu stoppen.
In Hamburg versucht die Polizei, einem unbekannten Serienvergewaltiger auf die Spur zu kommen. Mindestens drei Taten sollen auf das Konto des Mannes gehen. In der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ am Mittwochabend wollen die Ermittler den Fall vorstellen – und das Phantombild des Mannes einem Millionenpublikum zugänglich machen.
Das erste Mal soll der Unbekannte im August 2020 in Hamburg-Billstedt zugeschlagen haben. Er habe eine damals 19-Jährige angesprochen, sie eingeschüchtert und sei mit ihr in den Kellerbereich eines Wohnhauses gegangen, schilderten die Ermittler. Dort habe er sie vergewaltigt und sei unerkannt geflüchtet.
Ein Jahr später, im November 2021, wurde eine 17-Jährige Opfer des Vergewaltigers: Er habe die Jugendliche zunächst am Bahnhof in Neumünster bedrängt und sie auf dem Heimweg verfolgt. Er habe sie zu Boden gestoßen, sie bedroht und „sexuelle Handlungen“ an ihr vorgenommen, wie es hieß.
Der jüngste Fall stammt aus dem Juli 2024. In Hamburg-Wandsbek soll er eine 19-Jährige vergewaltigt haben, nachdem er die auf dem Heimweg befindliche junge Frau in ein Gespräch verwickelt und sie zu Boden gerissen hatte.
Seitdem sind keine Taten mehr bekannt, die dem unbekannten Mann zugeordnet werden. Doch womöglich könnte es weitere Opfer geben, die sich bislang nie bei der Polizei gemeldet haben. Ein Polizeisprecher sagte t-online, in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ solle darauf explizit eingegangen werden, um mögliche weitere Opfer zu identifizieren.
Außerdem bittet die Polizei um Hinweise zu dem auf dem Phantombild abgebildeten Mann. Der Täter wird als etwa 1,80 Meter groß und 25 bis 30 Jahre alt beschrieben. Er hat eine kräftige Figur mit leichtem Übergewicht und narbige, unebene Haut. Er sprach Deutsch mit starkem Akzent. Hinweise nimmt die Hamburger Polizei unter 040 4286 56789 entgegen.











