Wenn Sie das unverkennbare Summen eines Mopeds bei voller Geschwindigkeit hören, sollten Sie wissen, dass Sie in Schwierigkeiten sind.

Aber wenn wir genauer hinschauen, erkennen wir, dass die Gefahr nicht in der Technologie liegt, sondern im Preis. Der Iran setzt eine große Anzahl dieser billigen, einfachen Drohnen ein, um fortschrittliche Verteidigungsschilde zu überwältigen.

Es ist völlig unhaltbar, einen millionenschweren Abfangjäger auf eine Drohne im Wert von 25.000 bis 40.000 Euro abzufeuern. Durch das Auslösen massiver Wellen kann der Iran ein milliardenschweres Luftverteidigungsnetz effektiv ruinieren.

Und die Shahed ist die AK-47 der Lüfte. Es trägt eine tödliche Sprengladung, ist aber auf Low-Tech-Teile angewiesen.

Nachdem der Iran Tausende davon an Moskau geliefert hatte, beobachtete er, wie Russland sie in der Ukraine einsetzte. Jetzt bringt Teheran genau diese Schwarmtaktiken zurück in den Nahen Osten.

Und vom iranischen Territorium aus können diese Drohnen fast jeden Ort erreichen und einen Schatten über die gesamte Region werfen.

Die Reichweite beträgt je nach Modell 2.500 Kilometer und deckt damit alles von der Mittelmeerküste bis in die entlegensten Gebiete der Arabischen Halbinsel ab.

Da Shaheds US-Stützpunkte, Ölraffinerien und Touristenzentren bedrohen, scheint niemand in Sicherheit zu sein.

Doch es gibt einen Plan, sie aufzuhalten. Ein mehrschichtiges Anti-Drohnen-Luftverteidigungssystem, das mobile Truppen, elektronische Kriegsführung und neue Abfangdrohnen umfasste, verhalf der Ukraine zu einer Abfangquote von über 80 %.

Angesichts der Aussage von Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass Russland fast 60.000 Angriffsdrohnen vom Typ Shahed gegen die Ukraine abgefeuert hat, stellt sich die Frage: Ist der Nahe Osten bereit, eine ähnliche Welle abzufangen?

Sehen Sie sich das Euronews-Video im Player oben an, um die ganze Geschichte zu erfahren.

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