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„Diese Theokratie sollte nicht länger an der Macht sein“, sagte EP-Präsidentin Roberta Metsola gegenüber Euronews.
Doch zwischen den Demonstranten und dem Regime steht eine rücksichtslose Einheit: das Korps der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC). Wer sind Sie?
Sie sind nicht nur eine Armee – sie sind eine Elite-Tötungsmaschine, die 1979 im Iran gegründet wurde, um die Ideologie der islamischen Revolution zu schützen, und sie sind nur dem Obersten Führer unterstellt.
Die IRGC besteht schätzungsweise aus 150.000 Elitetruppen, die von einem 600.000 Mann starken paramilitärischen Basidsch-Netzwerk unterstützt werden.
Als Gegenleistung für ihre Loyalität gewährt ihnen das Teheraner Regime eine riesige Goldtruhe: ein Budget, das auf 6 bis 9 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, fast doppelt so viel wie das der regulären Armee.
Aber sie sind auch ein Unternehmenskonglomerat, ein „Imperium im Imperium“, das Sektoren von der Energie bis zur Telekommunikation kontrolliert.
Und da Tausende von Demonstranten vermutlich tot sind, erkaufen sich diese Milliarden die Loyalität, die den Abzug drückt.
Warum hat die EU sie also noch nicht als Terrororganisation eingestuft?
Das Europäische Parlament fordert dies seit Jahren, aber das EU-Recht erfordert zunächst eine Entscheidung eines nationalen Gerichts und dann einen Konsens. Ein kürzlich in Deutschland verhandeltes Gerichtsverfahren sorgte schließlich für rechtlichen Schutz.
Die europäischen Staats- und Regierungschefs fordern nun weitere Sanktionen, um dem Regime wirtschaftlich zu schaden.
Aber werden diese Maßnahmen ausreichen, um das Massaker auf den Straßen Teherans zu stoppen?
Sehen Sie sich das Euronews-Video im Player oben an, um die ganze Geschichte zu erfahren.











