Verletzungen an Baby entdeckt
Todesschüsse in Stade: Neue Details
30.06.2026 – 14:23 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine Person gibt in einer Hilfseinrichtung in Stade Schüsse ab – und tötet mehrere Menschen. Jetzt wird mehr zu dem mutmaßlichen Täter bekannt.
Der mutmaßliche Täter von Stade soll sein drei Monate altes Kind geschüttelt und ihm so Verletzungen zugefügt haben. Das berichtet der „Spiegel“. Ein Arzt habe entsprechende Male an dem Kind festgestellt.
Bereits unmittelbar nach der Tat hatte die Polizei die Vermutung geäußert, dass ein Sorgerechtsstreit das Motiv für die Schüsse gewesen sein könnte. Wie der „Spiegel“ nun berichtet, wurde vor Gericht bereits zweimal in dem Sorgerechtsstreit entschieden.
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Der 45-jährige Mann soll am Montag in einer Mutter-Kind-Wohngruppe in Stade vier Frauen und zwei Männer erschossen haben. Wie die Region Hannover mitteilte, sind unter den sechs Toten drei Mitarbeiter des Jugendamtes der Region Hannover.
Bericht: Gegen mutmaßlichen Täter lief bereits Verfahren
Am Montag soll es einen geplanten Termin in der Jugendhilfeeinrichtung gegeben haben. Die Polizei untersucht, ob dieses Gespräch eskalierte. Wie der „Spiegel“ schreibt, sei gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung gelaufen. Es habe allerdings keine Verurteilung gegeben.
Der mutmaßliche Täter wurde nach der Tat in einem Auto mit einer Frau und einer weiteren Person gestoppt.
Die 34-jährige ehemalige Partnerin und das Kind wurden bei der Tat nicht verletzt. Sie sollen bereits von dem Vater getrennt gelebt haben. Laut WDR und NDR war das Kind zwischenzeitlich aus der Familie genommen worden – unter Auflagen habe es zurück zu der Mutter gedurft.
Berichte, nach denen der Mann Mitglied eines Clans sein soll, bestätigten die Ermittler nicht. „Wir haben derzeit keine Hinweise dafür, dass eine Clanzugehörigkeit besteht“, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.
