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Aliens, Ufos und Weltraum: So gigantisch wird Scooters Köln-Show

15.07.2026 – 03:53 UhrLesedauer: 2 Min.

H.P. Baxxter (Archivfoto): Der Hamburger kommt mit seiner Band Scooter im kommenden Jahr auch nach Köln. (Quelle: IMAGO/Christoph Hardt)

Scooter kommen 2027 ins Kölner RheinEnergieStadion. Frontmann H.P. Baxxter verrät, warum die Stadt in der Anfangszeit fast wichtiger war als seine Heimat.

Die Techno-Band Scooter kommt im Juni 2027 nach Köln: Frontmann H.P. Baxxter und seine Band spielen dann im RheinEnergieStadion – erstmals in dieser Dimension als Open-Air-Show in der Stadt.

Im Interview mit der „Kölnischen Rundschau“ schwärmte der Sänger von der langen gemeinsamen Geschichte mit der Stadt. „In der Anfangszeit mit Scooter waren wir fast mehr in Köln als in Hamburg“, sagte Baxxter, der in der Hansestadt lebt. Jede Woche sei die Band gefühlt bei Viva gewesen, auch die Sendung „Top of the Pops“ habe man in Köln gedreht. „Irgendwann ist das leider alles Richtung Berlin abgewandert.“ Er habe gute Erinnerungen an die Stadt: „Es war immer sehr locker, hat immer Spaß gemacht, und es wurde viel gefeiert damals.“

Scooter-Tour trägt den Titel „Rave from Outer Space“

Der Auftritt im Stadion stellt die Band vor besondere Aufgaben. „Im Stadion ist es gigantisch groß, da muss man sich wirklich Gedanken machen, wie man so etwas bespielt“, so Baxxter. Musikalisch seien „vielleicht zwei, drei Nummern, die man ewig nicht gespielt hat, oder Neubearbeitungen“ denkbar. Wichtig sei ihm eine stimmige Setlist: „Wir haben einige Hits, die vernünftig untergebracht werden müssen, aber alles kann man gar nicht mehr spielen.“

Die Tour trägt den Titel „Rave from Outer Space“. Für Licht und Visuals arbeitet die Band mit einer Firma aus den Niederlanden zusammen. Thematisch dreht sich die Show um Aliens, Weltraum und Ufos – ein Feld, auf dem sich der bekennende Science-Fiction-Fan austoben kann. „Das im Stadion in dieser Dimension umsetzen zu können, das ist fantastisch“, sagte Baxxter. Licht und Pyrotechnik würden dabei genau auf die Musik getaktet.

Baxxter verwies auch auf die Entwicklung der Band seit den Anfangsjahren. Damals sei vieles „Learning by Doing“ gewesen, man sei mit zwei Tänzerinnen losgefahren und habe „jede Disko in Deutschland“ kennengelernt, vor allem in den neuen Bundesländern. „Dann wurde das über die Jahre immer größer, immer professioneller.“ Allein in diesem Jahr spielt Scooter nach eigenen Angaben fast 30 Festivals.

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