Naidoo, Wendler und Co.

Schwurbler und Kriminelle: Die größten DSDS-Skandale


Aktualisiert am 01.04.2026 – 23:03 UhrLesedauer: 2 Min.

Menowin Fröhlich, Xavier Naidoo und Michael Wendler: DSDS verlief nicht ohne Skandale. (Quelle: imago images / Collage t-online)

In mehr als 20 Staffeln sind nicht nur Sieger gekürt worden. Vor und hinter den DSDS-Kulissen kam es auch zu diversen Eklats.

Konfettiregen, Nummer-eins-Hits und die ewig fesselnde, alljährlich neu aufgelegte Geschichte vom talentierten Normalbürger, der es Dank der Hilfe von Dieter Bohlen und den anderen Juroren quasi über Nacht von der Straße auf die große Pop-Bühne schafft: In sage und schreibe 21 DSDS-Staffeln wurden unzählige Kindheitsträume erfüllt und Millionen TV-Herzen entflammt. Aber wo die Sonne scheint, da macht sich erfahrungsgemäß auch der eine oder andere Schatten breit.

Im vermeintlich so schön strahlenden und glattgebügelten DSDS-Universum gab es so einige Skandale, die auch heute noch an Castingshow-Stammtischen analysiert und kommentiert werden. Wer erinnert sich beispielsweise nicht an Menowin Fröhlich, der so gerne seinen Nachnamen im Herzen tragen würde, aber dem das Leben viel zu viele Fallen stellte.

Als Favorit gehandelt, musste der Sänger im Jahr 2005 aufgrund eines Haftbefehls wegen gefährlicher Körperverletzung und Betrugs vorzeitig die Koffer packen. Fünf Jahre später unterlag er bei seinem Comeback dem Sieger Mehrzad Marashi. Danach pendelte Fröhlich zwischen Knasthöfen, Reha-Zimmern und Realityshow-„Bühnen“ hin und her.

Menowin Fröhlich war nicht der einzige Kandidat, den die harte Hand des Gesetzes irgendwann auf dem Weg nach oben in die Knie zwang. 2022 musste Rapper Mechito seine DSDS-Träume wegen früherer Gewaltdelikte begraben. 2010 sorgte Helmut Orosz für einen handfesten Kokain-Skandal. Der in derselben Staffel bis ins Finale vorgerückte Manuel Hoffmann wurde im März 2018 wegen versuchten Mordes zu neun Jahren Haft verurteilt. Auch ein gewisser Mike Müller alias „der singende Müllmann“ musste sich im Jahr 2019 wegen gefährlicher Körperverletzung vor Gericht verantworten.

Neben derben Stressmachern auf der Bühne gab es aber auch immer wieder Juroren, die neben dem regelmäßig herbe Sprüche verteilenden Bohlen („Wenn ich mir morgens einen Pickel ausdrücke, dann hat das mehr Power als deine Stimme“) mit eklatanten Fehltritten für Aufsehen sorgten. Bestes Beispiel: Xavier Naidoo. Kurz vor Beginn der Liveshows von Staffel 17 katapultierte er sich mit einem hetzerischen Privatvideo, in dem er gegen Flüchtlinge schoss, ins DSDS-Aus.

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