Taucher, Drohnen, Menschenkette

Schwimmer im See untergetaucht – Suche ohne Ergebnis

27.05.2026 – 01:12 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein Rettungsboot wird bereit gemacht: Mehr als 90 Helfer waren am Dienstag im Einsatz. (Quelle: Feuerwehr Pinneberg)

Mehr als 90 Retter suchen bei Barmstedt nach einer vermissten Person im Wasser. Nach mehreren Durchgängen bleibt die Suche ohne Ergebnis.

Ein Schwimmer ist am Dienstagnachmittag am Rantzauer See in Barmstedt bei Hamburg untergetaucht und nicht wieder aufgetaucht. Badegäste meldeten den Vorfall gegen 15.47 Uhr der Leitstelle in Elmshorn. Mehr als 90 Retter von Feuerwehr, DLRG, Polizei und Rettungsdienst suchten knapp zweieinhalb Stunden lang nach der Person, ohne Ergebnis.

Die Leitstelle rief sofort die Feuerwehr Barmstedt, den DLRG-Ortsverband Barmstedt sowie die Tauchergruppe der Feuerwehr Itzehoe zum See. Einsatzleiter Arne Denker holte zusätzlich die Feuerwehr Bullenkuhlen und das Sonarboot der Feuerwehr Glückstadt hinzu. Aus dem Kreis Segeberg waren weitere DLRG-Retter mit Booten und Tauchereinheiten ebenfalls dabei.

Retter rücken nach zwei Stunden ohne Erfolg wieder ab

Zeitweise fuhren zehn Boote gleichzeitig über den See. Feuerwehrleute durchkämmten das Ufer. Eine Drohne der Feuerwehr Barmstedt flog das Gewässer ab; dank guter Sicht und hochauflösender Kamera reichte der Blick an vielen Stellen bis auf den Grund, berichten die Einsatzkräfte. Strömungsretter der DLRG stellten sich dort, wo der Schwimmer zuletzt gesehen worden war, als Menschenkette auf. Die Taucher standen am Ufer bereit, um ins Wasser zu gehen.

Nach mehreren Suchdurchgängen wurde niemand gefunden. Ab 17.45 Uhr rückten die Retter ab. Die Polizei ermittelt nun und sucht nach Hinweisen, wer der Schwimmer sein könnte.

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