Großeinsatz für Feuerwehren

Schwere Unwetter toben über mehreren Städten

Aktualisiert am 01.08.2026 – 05:34 UhrLesedauer: 2 Min.

Einsatzkräfte der Feuerwehr sind nach schweren Unwettern unterwegs. (Quelle: Robert Michael)

Unwetter ziehen über Stuttgart, Hamburg und Sachsen. Die Feuerwehr meldet zahlreiche Einsätze.

Ein schweres Unwetter hat am Freitagabend in mehreren deutschen Städten für zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. In Sachsen kam dabei ein Mann ums Leben.

In Stuttgart brachte ein Gewitter mit Sturm eine Reihe von Bäumen zu Fall. Bäume seien auf Autos, Stromleitungen und Straßen gestürzt, sagte ein Feuerwehrsprecher. Zudem seien Unterführungen überflutet worden. Die Feuerwehr verzeichnete etwa 50 Einsätze. Verletzte habe es nach aktuellem Stand nicht gegeben, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Der Deutsche Wetterdienst hatte für Freitag kräftige Niederschläge sowie Sturmböen bis 100 Kilometer pro Stunde für Baden-Württemberg prognostiziert. Auch Hagel mit Korngrößen um zwei Zentimeter und Starkregen bis 40 Liter pro Quadratmeter waren möglich.

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Viele Einsätze in Hamburg

In Hamburg rückte die Feuerwehr fast 100 Mal aus. Zwischen 18.30 und 21.00 Uhr habe es 85 Einsätze gegeben, die mit Wasser zu tun hatten, so die Feuerwehr. Zwölf weitere Einsätze seien unter dem Stichwort „droht zu fallen“ zusammengefasst worden – etwa wegen Zäunen oder Dachziegeln. Verletzte habe es nicht gegeben, so die Feuerwehr.

Besonders betroffen waren ihm zufolge die Randgebiete im Süden und Norden der Stadt. Der Deutsche Wetterdienst hatte zuvor eine amtliche Unwetterwarnung für Hamburg veröffentlicht.

In Sachsen kam ein Mann bei dem Unwetter ums Leben. Er sei in Rathen von einem umgestürzten Baum erschlagen worden, sagte ein Polizeisprecher. Drei Menschen wurden schwer verletzt.

In Rathen in Sachsen ist ein Mensch durch einen umgestürzten Baum ums Leben gekommen. (Symbolbild) (Quelle: Bernd März/extremwetter.tv/dpa/dpa-bilder)

Brand in Oberbayern

In Oberbayern hat ein Gewitter hingegen für einen Waldbrand gesorgt: Bei Bad Reichenhall schlug laut Polizei am Abend ein Blitz am Berg Hochstaufen ein und entfachte dort ein Feuer. Der Regen habe gegen die Flammen geholfen, aber es seien immer noch Glutnester da, sagte ein Polizeisprecher am frühen Morgen. Hubschrauber könnten erst mit den Löscharbeiten beginnen, wenn es draußen wieder hell ist. In einer Warnmeldung wiesen die Stadt Bad Reichenhall und die Feuerwehr darauf hin, dass „beim Aufenthalt in diesem Bereich Gefahr für Leib und Leben“ bestehe.

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