Die Forscher fanden auch eine Erklärung für den Zusammenhang: Schwere Infektionen schädigen die Schleimhaut der Lunge. Diese besteht aus sogenannten Epithelzellen (Zellen, die die Atemwege auskleiden und schützen). Gleichzeitig verändern die Viren die Aktivität bestimmter Gene in Immunzellen. Dieser Prozess wird als „epigenetische Veränderung“ bezeichnet. Dabei werden Gene nicht verändert, sondern nur anders abgelesen. Solche Veränderungen können dazu führen, dass der Körper Krebszellen schlechter bekämpft. Stattdessen entsteht ein Umfeld, in dem Tumore schneller wachsen.
Schwere Corona-Infektion und Grippe erhöhen das Risiko massiv
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