Feuerwehr im Einsatz

Berliner U-Bahn stundenlang lahmgelegt – Bahnhöfe evakuiert


Aktualisiert am 12.03.2026 – 00:42 UhrLesedauer: 1 Min.

Der verrauchte U-Bahnhof Britz-Süd in Berlin: Die Feuerwehr ist vor Ort. (Quelle: Olaf Wagner)

Rauch zieht durch mehrere U-Bahntunnel in Berlin-Neukölln – drei Bahnhöfe müssen evakuiert werden. Einer bleibt weiterhin gesperrt.

Ein Schwelbrand an einem U-Bahn-Waggon hat am Bahnhof Britz-Süd in Berlin-Neukölln für stundenlange Einschränkungen auf der Linie U7 gesorgt. Etwa drei Stunden lang fuhren keine Züge.

Wie die Feuerwehr mitteilte, hatte ein Elektronikbauteil außen am Zug Feuer gefangen und dabei stark gequalmt. Das Feuer selbst war schnell gelöscht, die Entrauchung des Bahnhofs und der umliegenden Tunnel nahm die Einsatzkräfte jedoch noch mehrere Stunden in Anspruch.

Als die Feuerwehr eintraf, war der Bahnhof bereits evakuiert. Fahrgäste wurden nicht verletzt. Der U-Bahnfahrer hingegen wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Da der Rauch durch die U-Bahn-Tunnel zog, mussten auch die benachbarten Stationen Johannisthaler Chaussee und Parchimer Chaussee von der Polizei geräumt werden. Beide Bahnhöfe wurden inzwischen wieder freigegeben. Der Bahnhof Britz-Süd bleibt weiterhin gesperrt – die U7 fährt die Station ohne Halt durch.

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