Start ins Osterwochenende

Stau an neuralgischer Stelle – Tunnel in beiden Richtungen dicht


02.04.2026 – 11:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Stau vor dem Gotthardtunnel (Archivbild): Der Tunnel musste am Donnerstag gesperrt werden. (Quelle: Urs Flueeler/KEYSTONE/dpa/dpa-bilder)

Ostern im Süden: Wer sich für die Route durch den Gotthardtunnel entschieden hat, muss möglicherweise Geduld mitbringen.

An einer der wichtigsten europäischen Nord-Süd-Verbindungsstellen gibt es kurz vor Ostern erste Probleme: Der Gotthardtunnel in der Schweiz ist am Donnerstagmorgen gesperrt worden. Vor dem Tunnel wächst der Stau.

Der Touring Club Schweiz meldete gegen 8 Uhr morgens einen defekten Laster im Tunnel. Kurz darauf kam die Meldung: „Tunnel in beiden Richtungen gesperrt“. Ein Pannenfahrzeug sei vor Ort.

In beiden Richtungen bildeten sich Staus. Um kurz vor 9 Uhr waren es in Richtung Süden sieben Kilometer und mehr als eine Stunde Zeitverlust, um 10.20 Uhr schon neun Kilometer und anderthalb Stunden Zeitverlust. Der Gotthardtunnel gilt als neuralgische Stelle auf der Nord-Süd-Achse in Richtung Italien oder Südfrankreich.

Auch in Deutschland rechnet der ADAC zum Start ins lange Osterwochenende mit mehr Betrieb auf den Autobahnen. Vor allem am Donnerstagnachmittag könne es zu Staus kommen, wenn Urlauber in das lange Wochenende starteten und gleichzeitig noch Pendler auf dem Weg nach Hause seien, sagte ein Sprecher.

Allerdings sei der Gründonnerstag in den vergangenen Jahren kein übermäßig staureicher Tag gewesen. „Zum Glück für Autofahrer gibt es durch die Osterfeiertage weniger temporäre Baustellen“, sagte der Sprecher. Viele Familien seien bereits am vergangenen Wochenende zu Beginn der nordrhein-westfälischen Osterferien in den Urlaub gestartet.

Vor allem auf den Hauptreiserouten in Richtung der beliebten Urlaubsgebiete erwartet der ADAC einen größeren Andrang. Das sind in Nordrhein-Westfalen etwa die A1 und die A2 Richtung Nord- und Ostseeküste sowie die A3 und die A40 Richtung Niederlande. Auch auf der A3 in Richtung der Skigebiete im Süden sei mehr Verkehr möglich.

Hinzu kommen die Dauer-Hotspots mit vielen Baustellen: Der Kölner Autobahnring, der Bereich Oberhausen/Duisburg rund um das Kreuz Kaiserberg, das Kamener Kreuz oder die A46 in Wuppertal.

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