Vor RLP-Wahl

Schweitzer sieht SPD in Rheinland-Pfalz weiter auf Kurs

Aktualisiert am 09.03.2026 – 13:23 UhrLesedauer: 2 Min.

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) blickt zuversichtlich auf die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. (Foto Archiv) (Quelle: Arne Dedert/dpa/dpa-bilder)

Die SPD hat bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg ein schwaches Ergebnis erzielt. Für die bevorstehende Wahl in Rheinland-Pfalz sieht Ministerpräsident Alexander Schweitzer dennoch keinen Anlass zur Beunruhigung – und verweist auf Unterschiede zwischen den beiden Ländern.

Trotz der Verluste seiner Partei in Baden-Württemberg gibt sich der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) optimistisch. Für die SPD dort sei es zwar ein „bitterer Abend“ gewesen, sagte er im Deutschlandfunk knapp zwei Wochen vor der Wahl in Rheinland-Pfalz. Für den eigenen Wahlkampf mache ihn das Ergebnis jedoch „überhaupt nicht nervös“. In seinem Bundesland fühle sich der Wahlkampf derzeit wie eine Aufholjagd an, die SPD sei „richtig gut unterwegs“. Zuversicht und Zustimmung nähmen weiter zu.

Die Wahl im Nachbarland habe gezeigt, dass eine Aufholjagd, wenn es um die Frage gehe, wer das Land regiere, dann „auch die CDU nicht in den Vorteil bringt“, so Schweitzer. „So ist es bei uns in Rheinland-Pfalz auch.“ In Baden-Württemberg habe sich die Landtagswahl am Ende auf den Zweikampf zwischen CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel und Cem Özdemir von den Grünen fokussiert. „Und damit haben die Parteien, denen man nicht zutraut, dass sie in diesem Rennen eine Rolle spielen, einen schweren Stand gehabt“, so Schweitzer. „Und auch das wird vergleichbar sein in Rheinland-Pfalz. Das heißt, mit unterschiedlichen Farben werden die gleichen Mechanismen bei uns wirken.“

Bei der Wahl in Baden-Württemberg kamen die Grünen nach vorläufigem Endergebnis auf 30,2 Prozent der Stimmen. Die CDU liegt mit 29,7 Prozent knapp dahinter. Die AfD wurde drittstärkste Kraft mit 18,8. Prozent. Die SPD verlor deutlich und schaffte es mit 5,5 Prozent nur knapp in den Landtag. FDP und Linke verpassten den Einzug ins Landesparlament.

Share.
Exit mobile version