ARD-Krimi

„Tatort“ am Sonntag: Darum geht es in der neuen Folge


Aktualisiert am 16.05.2026 – 13:54 UhrLesedauer: 2 Min.

Thorsten Falke: Im Kloster soll er eine Auszeit machen (Quelle: Bild: NDR/Kai Schulz“ (S2). WDR Kommunikation/Redaktion Bild, Köln, Tel: 0221/220 -7132 oder -7133, Fax: -777132, bildkommunikation@wdr.de)

Der Sonntagabend ist für viele Menschen in Deutschland verplant – für den neuen ARD-Krimi. Die „Tatort“-Folge diese Woche führt nach Hamburg.

Sonntag, 20.15 Uhr – dieser Termin ist seit Jahrzehnten gesetzt: Dann beginnt im Ersten entweder der „Tatort“ oder ein neuer „Polizeiruf 110“. Seit 1970 verfolgen Millionen Menschen regelmäßig neue Kriminalfälle aus deutschen, österreichischen und Schweizer Städten. Verschiedene Ermittlerteams klären in 90 Minuten Mordfälle auf: ein deutsches Erfolgsrezept.

Dieser Kommissar ermittelt in „Schweigen“

Am Sonntag, 17. Mai 2026 um 20.15 Uhr zeigt die ARD den „Tatort“ aus Hamburg. Der Kommissar Thorsten Falke (Wotan Wilke Möhring) ermittelt im Fall von 2024 mit dem Titel „Schweigen“.

Darum geht es in „Tatort“: „Schweigen“

Eigentlich sollte Thorsten Falke Urlaub machen. Nach dem Tod seiner Kollegin hat er sich aus der Stadt zurückgezogen und macht eine Auszeit im Kloster. Aber das beschauliche Leben wird von einem Todesfall gestört: Ein Wohnwagen brennt auf dem Klostergelände ab, mit Pfarrer Otto im Inneren. Als die ersten Indizien auf Brandstiftung hinweisen, schaltet sich Falke in die Ermittlungen der ortsansässigen Polizei ein.

Zusammen mit Eve Pötter, der zuständigen Kommissarin, beginnt Falke das Leben des Opfers zu untersuchen – und stößt auf einen Missbrauchsskandal. Die Ausmaße der Gräueltaten sind sowohl für Pötter als auch für Falke zu viel. Erst eine Spezialistin für solche Fälle kann sich dem Beweismaterial stellen.

Falke erlebt im Kloster statt der dringen benötigten Auszeit die Ermittlungen an einem Fall, der ihn an die psychischen und emotionalen Belastungsgrenzen bringt. Nicht nur die Aufnahmen des Missbrauchs, auch die persönliche Beziehung zu einem der mutmaßlichen Opfer, machen Falke schwer zu schaffen.

Daniel Weinert (Florian Lukas) hat etwas zu verbergen: Falke (Wotan Wilke Möhring,re.) und Eve Pötter (Lena Lauzemis) nehmen den ehemaligen Klosterschüler in die Mangel. (Quelle: „Bild: NDR/Kai Schulz“ )

Kommende „Tatort“ und „Polizeiruf 110“-Termine im Überblick

Die kommenden Sendetermine sind wie folgt geplant:

  • „Tatort“ aus München (2023): „Königinnen“ – Sonntag, 24. Mai, um 20.15 Uhr
  • „Tatort“ aus Stuttgart (2023): „Vergebung“ – Montag, 25. Mai, um 20.15 Uhr
  • „Tatort“ aus Köln (2024): „Diesmal ist es anders“ – Sonntag, 31. Mai, um 20.15 Uhr

Während der „Tatort“ 1970 in der Bundesrepublik als Antwort der ARD auf die erfolgreiche ZDF-Serie „Der Kommissar“ ins Leben gerufen wurde, ist der „Polizeiruf 110“ ein Konzept aus der ehemaligen DDR. Nach der Wiedervereinigung führten die ARD-Anstalten das Format weiter. Dennoch ist der „Polizeiruf“ deutlich seltener zu sehen als sein Pendant.

Gespielt wird dabei nicht immer nur am Sonntag: Auch an Feiertagen wie Neujahr, Ostermontag oder dem zweiten Weihnachtstag sendet die ARD neue Folgen. In der Sommerpause hingegen – meist zwischen Ende Juni und Ende August – werden Wiederholungen gezeigt.

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