Hätten Sie es gewusst?
Schwarz oder gestreift: Unterschied bei Sonnenblumenkernen
28.02.2026 – 08:41 UhrLesedauer: 1 Min.

Schwarze und gestreifte Sonnenblumen haben einen unterschiedlichen Geschmack und Ölgehalt. Welche Sorte für welchen Zweck besser geeignet ist.
Wer gerne Sonnenblumenkerne isst oder sie an Vögel verfüttert, der dürfte schon einmal festgestellt haben, dass es im Handel überwiegend zwei verschiedene Sorten gibt: einmal schwarze und einmal weiß gestreifte beziehungsweise gemusterte. Doch was ist der Unterschied?
Sonnenblumenkerne sind die Samen der Sonnenblume (Helianthus annuus). Sie unterscheiden sich unter anderem in ihrem Fettgehalt und ihrem Fettsäuremuster. So schwankt etwa der Ölsäuregehalt – eine einfach ungesättigte Omega-9-Fettsäure – zwischen 18,72 und 79,30 Prozent. Der Linolsäuregehalt – eine mehrfach ungesättigte Omega-6-Fettsäure – schwankt ebenfalls, allerdings nur zwischen 10,11 und 51,72 Prozent.
Daher werden einige Sonnenblumenkerne primär für den Verzehr gezüchtet, andere dienen ausschließlich der Ölgewinnung.
Für die Ölgewinnung werden oft schwarze Sonnenblumensamen mit einer schwarzen Schale verwendet. Ihr Ölsäuregehalt ist besonders hoch. Sie werden auch Ölsonnenblumenkerne genannt. Aber auch als Vogelfutter wird die Sorte oft verwendet.
Die gestreiften Sonnenblumenkerne werden hingegen als Snack verkauft. Sie haben eine etwas dickere Schale und werden meist geröstet verkauft. Demzufolge werden sie auch Snack- oder Süßwaren-Sonnenblumenkerne genannt.
Eigentlich ist der Name „Sonnenblumenkern“ irreführend. Denn in Wirklichkeit handelt es sich dabei um Samen. Demnach wäre die Bezeichnung „Sonnenblumensamen“ zutreffender. Der Begriff „Kern“ bezieht sich dabei auf den essbaren Teil, also nachdem die Schale entfernt wurde, wobei die Schale der Sonnenblumenkerne nach dem Rösten oder Backen durchaus verzehrt werden kann. Mit „Samen“ meint man meist die ganze Frucht inklusive Schale.











