Streik im ÖPNV
Brandenburg hebt Schulpflicht für Freitag auf
25.02.2026 – 18:24 UhrLesedauer: 1 Min.
Das Bildungsministerium reagiert auf den angekündigten ÖPNV-Streik mit besonderen Maßnahmen. Schüler können zu Hause bleiben, müssen aber mit alternativen Unterrichtsformen rechnen.
Das Bildungsministerium in Brandenburg hat die Präsenzpflicht für Schülerinnen und Schüler am Freitag aufgrund eines angekündigten Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr aufgehoben. Die Schulen bleiben geöffnet, doch der Schulbesuch wird freigestellt.
„Eltern entscheiden unter Berücksichtigung der örtlichen Verkehrsmöglichkeiten, ob ihren Kindern der Weg zur Schule möglich ist“, teilte das Bildungsministerium mit. Schülerinnen und Schüler gelten an diesem Tag als entschuldigt, wenn die Eltern oder volljährige Schüler die Schule rechtzeitig informieren.
Für Lehrkräfte und pädagogisches Personal gilt diese Regelung nicht. Sie müssen am Freitag zum Dienst erscheinen. Sie organisieren den Unterricht vor Ort für alle Klassen und Jahrgangsstufen. Zudem stellen sie den abwesenden Schülern Aufgaben für den Tag zur Verfügung.
Die Schulen können nach ihren Möglichkeiten auch Distanzunterricht anbieten. Damit ist Heimunterricht für Schülerinnen und Schüler möglich, die nicht zur Schule kommen können.
Die Gewerkschaft Verdi hat für Freitag und Samstag einen Warnstreik angekündigt, der den öffentlichen Nahverkehr in Brandenburg teilweise einschränken kann. Im Tarifstreit mit dem kommunalen Arbeitgeberverband Brandenburg fordert Verdi unter anderem eine geringere Wochenarbeitszeit, kürzere Schichtzeiten und längere Ruhezeiten.
Bereits Anfang Februar hatten die Beschäftigten im Tarifstreit die Arbeit niedergelegt.










