Je höher, desto besser
Schufa-Score-Tabellen: Das steckt hinter den Zahlen
Aktualisiert am 05.12.2023Lesedauer: 4 Min.
Einen Kredit bekommen oder einen Mobilfunkvertrag abschließen: Mit einem schlechten Scorewert bei der Schufa können diese Vorhaben schnell scheitern.
Wenn Sie einen Kredit aufnehmen möchten oder sich für eine Wohnung bewerben, prüft die Bank oder die Wohnungsgesellschaft ihre Kreditwürdigkeit, auch Bonität genannt. Entscheidend dafür ist der sogenannte Schufa-Score.
Doch was ist das genau? Wie berechnet man den Schufa-Score? Und was ist ein guter oder schlechter Schufa-Score? t-online liefert Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Der Schufa-Score ist ein Wert, der Ihre Kreditwürdigkeit beurteilt, auch Bonität genannt. Er wird von der Auskunftei Schufa berechnet, der größten Auskunftei Deutschlands. Der Schufa-Score basiert auf einem komplizierten, geheimen Analyseverfahren.
Banken, Versicherungen oder Vermietergesellschaften nutzen den Schufa-Score, um zu beurteilen, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Kunde in Zukunft zum Beispiel seine Kreditraten oder seine Miete zahlt.
Den sogenannten Basis-Score gibt die Schufa mit der Selbstauskunft an. Er wird als Wert zwischen 0 und 100 Prozent angegebenen.
Dieser Prozentsatz basiert auf den von der Schufa gespeicherten Daten und wird alle drei Monate aktualisiert.
Hierbei geht es nicht um einzelne Personen: Sie werden dabei einer statistischen Vergleichsgruppe zugeordnet.
Eine Prozentzahl von 95 Prozent soll zum Beispiel angeben, dass innerhalb dieser Gruppe statistisch von 100 Menschen 95 Personen zuverlässig ihren Zahlungspflichten nachkommen. Ihr Schufa-Score wäre in diesem Fall recht hoch – das ist gut.
Neben dem Basis-Score gibt es auch noch Branchen-Scores, die eine Skala von 0 bis 9.999 haben. Das liegt daran, dass die Wahrscheinlichkeit einer Rückzahlung eines Bankkredits anders ausfallen kann als die eines Mobilfunkvertrages.
