„Gefahr groß, dass Stimme verloren ist“
Schrauben-Milliardär Würth erwartet Ende der FDP
12.02.2026 – 18:43 UhrLesedauer: 1 Min.
Reinhold Würth sieht für die FDP im Südwesten schwarz: Warum der Milliardär selbst als ehemaliger Fan nicht mehr an die Liberalen glaubt – und wen er jetzt im Amt des Ministerpräsidenten sieht.
Schrauben-Unternehmer Reinhold Würth, ehemals FDP-Mitglied, rechnet damit, dass die Liberalen komplett in der Bedeutungslosigkeit versinken. „Ich nehme an, dass die FDP verschwinden wird, in Stuttgart wie im Bund“, sagte Würth dem Magazin „Focus“.
Der 90-Jährige weiter: „Ich war immer Wechselwähler und würde in der gegenwärtigen Situation gern der FDP meine Stimme geben. Aber da ist eben die Gefahr groß, dass sie dann verloren ist.“
Auf die Frage, ob die Liberalen dann nicht aus dem Stuttgarter Landtag flögen, wenn alle Sympathisanten so denken, antwortete der Milliardär: „Dann ist das halt so.“ Als Ministerpräsident wünscht er sich den CDU-Politiker Manuel Hagel. Würth erwartet einen Machtwechsel in Stuttgart.
Bislang habe Grün-Schwarz unter dem großartigen grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) regiert. „Das wird künftig wahrscheinlich Schwarz-Grün. Und diesen Wechsel fände ich auch mal gut“, sagte der Unternehmer, der in Künzelsau (Hohenlohekreis) einen Weltmarktführer im Bereich der Befestigungs- und Montagetechnik aufgebaut hat
Jüngste Umfragen vor der Landtagswahl am 8. März sehen die CDU im Südwesten einige Prozentpunkte vor den Grünen, gefolgt von der AfD. Die FDP hingegen muss um den Einzug in das Parlament bangen.
