Auf Tele 5

TV-Tipp für Samstag: Liam Neeson fordert Mel Gibsons Braveheart heraus


27.05.2026 – 14:02 UhrLesedauer: 2 Min.

„Rob Roy“: Tim Roth ist im Film als Gegenspieler Archibald Cunningham zu sehen. (Quelle: IMAGO/20th Century Fox/imago)

Eine Idee, zwei Filme: Manchmal kommen ähnliche Hollywood-Projekte zeitgleich ins Kino, die das Publikum vor die Wahl stellen. Auch „Rob Roy“ geriet in diese Lage.

Neue Ideen zu entwickeln, ist oft eine Herausforderung. Gute Konzepte sind rar und führen in einigen Fällen sogar dazu, dass ähnliche Geschichten parallel entstehen. Ob Kometengefahr in „Armageddon“ und „Deep Impact“ oder Angriffe auf Präsidenten in „White House Down“ und „Olympus Has Fallen“: Konkurrenzprojekte buhlen um die Gunst des Publikums.

1995 traten Mel Gibsons „Braveheart“ und Michael Caton-Jones‘ „Rob Roy“ gegeneinander an.

Darum geht es in „Rob Roy“

Robert Roy MacGregor (Liam Neeson), ein Mann der Ehre und des Rechts, führt zu Beginn des 18. Jahrhunderts seinen Clan durch eine schwierige Phase. Aufgrund fehlender Gelder nimmt der Anführer beim angesehenen und gefürchteten Marquis von Montrose (John Hurt) einen Kredit auf. Doch das Geld kommt nie beim Clan an.

Archibald Cunningham (Tim Roth), der gierige Neffe des Marquis, nimmt das Geld durch einen perfiden Plan an sich und verschlimmert MacGregors Lage. Unfähig, den Kredit zurückzuzahlen, verlangt der Marquis eine Gegenleistung, die der Clananführer keineswegs geben kann. Voller Stolz und Ehrgefühl setzt sich MacGregor zur Wehr.

Wie sehenswert ist „Rob Roy“?

Bei der Oscar-Verleihung 1996 vergab die Jury an Tim Roth eine Nominierung in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“. Kritiker und Publikum bewerten den Film auf der Bewertungsplattform „Rotten Tomatoes“ mit 72 Prozent oder 75 Prozent in gleicher Hinsicht positiv. 6,9 von 10 Punkten vergibt die Filmdatenbank „IMDb“ für das historische Abenteuer.

Der Historienfilm läuft am Samstag, 30. Mai 2026, um 22.10 Uhr auf Tele 5. Wer die Ausstrahlung verpasst, kann ihn alternativ bei Magenta TV kaufen oder leihen.

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Im Erfolgsschatten von „Braveheart“

Durch den parallelen Start von „Braveheart“, in dem die ähnliche Geschichte eines schottischen Ehrenmannes gegen den britischen Adel erzählt wird, ging „Rob Roy“ in der Wahrnehmung des Publikums gänzlich unter. In der Presse erhielt Mel Gibsons Regiearbeit deutlich mehr Raum, was sich auch schnell an der Kinokasse bemerkbar machte.

Während „Braveheart“ laut der Branchenseite „Box Office Mojo“ ein weltweites Einspielergebnis von circa 75,6 Millionen US-Dollar einbrachte, blieb „Rob Roy“ mit 31,5 Millionen US-Dollar weit zurück.

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