Hohe Lawinengefahr

Alpendorf versinkt in meterhohem Schnee


16.03.2026 – 15:37 UhrLesedauer: 1 Min.

Schnee in Macugnaga: In dem italienischen Dorf fiel am Wochenende viel Schnee. (Quelle: instagram.com/macugnaga_monterosa)

Schnee, so weit das Auge reicht – in Italien kehrt der Winter mit voller Härte zurück und bringt tonnenweise Neuschnee. Bilder zeigen das Ausmaß.

Am Wochenende sind im norditalienischen Alpendorf Macugnaga in der Region Piemont über 1,30 Meter Neuschnee gefallen. Italienische Medien sprechen von „Rekord-Schneefällen“.

Das Dorf liegt auf etwa 1.300 Metern Höhe und ist besonders bei Skitouristen beliebt. Doch am Sonntag mussten die Wintersportler laut dem italienischen, öffentlich-rechtlichen Sender Rai eine Pause einlegen. In der gesamten Provinz Verbano-Cusio-Ossola blieben die Skigebiete geschlossen. Grund sei die erhöhte Lawinengefahr gewesen, hieß es.

Auf Bildern und Videos in den sozialen Netzwerken zeigen zahlreiche Fotos und Videos die Schneemengen. Am Rande von freigeräumten Straßen türmen sich die Schneemassen, auf Hausdächern liegt der Schnee Dutzende Zentimeter hoch.

Laut dem Lawinen-Warndienst gilt auch am Montag noch die zweithöchste Warnstufe 4. Der viele Neuschnee sowie die Triebschneeansammlungen können demnach leicht abgelöst werden. Die Experten warnten davor, dass die Gefahr im Tagesverlauf mit steigenden Temperaturen vor allem an sehr steilen Sonnenhängen ansteigen könne. „Für Skitouren, Freeriden und Schneeschuhwanderungen sind die Verhältnisse gefährlich“, hieß es weiter.

Während die Straßen in Macugnaga noch für den Verkehr offen blieben, waren andere Dörfer laut dem italienischen Rundfunk Rai von der Außenwelt abgeschnitten. So soll etwa die Gemeinde Devero am Samstag und Sonntag nicht mal mehr zu Fuß erreichbar gewesen sein. Weitere Schneefälle seien vorerst nicht angekündigt, hieß es.

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