Wohnungsgesellschaft reagiert
Bericht deckt schlimme Zustände in Kreuzberger Hochhaus auf
29.03.2026 – 19:49 UhrLesedauer: 1 Min.
Das Eingangsschloss war seit Dezember defekt – jetzt reagiert die Gewobag mit einer Fachfirma und mehr Sicherheitspersonal. Ob die Maßnahmen diesmal wirken, muss sich erst zeigen.
Verwahrlosung, Müll und benutzte Spritzen: Die Zustände in einem Hochhaus in der Bergfriedstraße in Kreuzberg sind der „Bild“-Zeitung zufolge schlimm. Die Gewobag kündigte nach dem Bericht mehrere Maßnahmen an.
Obdachlose und Drogenabhängige nutzen dem Zeitungsbericht zufolge seit Jahren Treppenhaus und Kellerräume des Gebäudes für Übernachtungen und Drogenkonsum. Die Bewohner seien immer wieder mit Müll und benutzten Drogenutensilien konfrontiert. Auch zu Einbrüchen oder Einbruchversuchen komme es demnach regelmäßig.
„Wir nehmen die aktuelle Situation im Gebäude sowie die damit verbundenen Beeinträchtigungen für die Bewohner sehr ernst“, teilte die Gewobag auf Anfrage mit. Sicherheitsdienste sollen künftig wieder vermehrt nach dem Rechten sehen und unbefugte Personen konsequent des Hauses verweisen. Diese Maßnahme sei schon in der Vergangenheit immer wieder ergriffen worden, hieß es.
Ein zentrales Problem war der Haupteingang: Das Schloss sei der Gewobag nach eigenen Angaben seit Dezember als defekt bekannt. Frühere Reparaturen hätten wegen wiederholter mutwilliger Beschädigungen jeweils nur kurz gewirkt, so die Gesellschaft. Eine Fachfirma habe die Eingangstür und das Schloss am Freitag verstärkt und technisch gesichert. Außerdem kündigte die Gewobag eine Sonderreinigung in dem Gebäude an.
