„Ganz doof angeguckt“
Schlagerstar Stefanie Hertel wurde jahrelang angefeindet
24.07.2026 – 22:15 UhrLesedauer: 2 Min.
Sie galt lange Zeit als Vorreiterin. Sängerin Stefanie Hertel sprach jetzt im TV offen über ihr Leben als Vegetarierin und offenbarte, wie wenig Verständnis es dafür gab.
Ihren Durchbruch schaffte Schlagersängerin Stefanie Hertel beim Grand Prix der Volksmusik im Jahr 1992. Ihr damaliger Hit: „Über jedes Bacherl geht a Brückerl“. Die aus dem Vogtland stammende Sängerin hatte zuvor mit gerade einmal sechs Jahren ihren ersten Auftritt im DDR-Fernsehen und legte seither eine steile Karriere hin. Doch nicht nur die Musik gilt als ihre große Leidenschaft. Die Ex-Frau von Stefan Mross macht sich seit Jahren auch für Tierschutzorganisationen wie PETA stark.
Bereits seit ihrer Jugend verzichtet Stefanie Hertel auf den Konsum von Fleisch. Auch heute, mit 46 Jahren, lebt sie als überzeugte Vegetarierin. Eine Haltung, die ihr über die Jahre nicht nur Lob eingebracht hat.
Stefanie Hertel musste jede Menge Kritik einstecken
In der aktuellen Folge des „Kölner Treff“ offenbarte die Sängerin, dass sie wegen ihres Fleischverzichts auch jede Menge Kritik und Häme einstecken musste. Die Talksendung stand am Freitag unter dem Motto „Tierischer Treff“. Stefanie Hertel enthüllte: „Vor 30 Jahren, da hat man einen wirklich noch ganz doof angeguckt, wenn man gesagt hat, man isst kein Fleisch.“
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Sie sei teilweise richtig angefeindet worden. Der Volksmusik-Star erinnerte sich in dem Zusammenhang an viele unangenehme Momente aus seiner Vergangenheit und sagte: „Da kamen sie an und haben irgendwelche Erbsendosen aufgemacht.“ Mittlerweile gebe es zum Glück mehr Verständnis, so Hertel.
Heutzutage sei es „Gott sei Dank Normalität geworden, dass man, wenn man vielleicht gar kein Vegetarier ist, gerne fleischlos isst“. Die Sängerin forderte deshalb im Gespräch mit den „Kölner Treff“-Moderatoren Susan Link und Micky Beisenherz: „Das muss die Zukunft werden, dass wir alle über unseren Fleischkonsum oder über tierische Produkte nachdenken. Das kann nur die Zukunft sein!“










