Schlagerstar in Trauer
Claudia Jung verrät den letzten Wunsch ihres toten Mannes
22.07.2026 – 16:47 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Januar verlor Claudia Jung ihren Ehemann Hans Singer. Jetzt, ein halbes Jahr später, offenbart die Schlagersängerin, wie er beigesetzt werden wollte.
„Es fühlt sich an, als sei mit ihm auch ein Teil von mir gestorben und ich kann seitdem keinen klaren Gedanken mehr fassen“, schrieb Claudia Jung Ende Januar auf Instagram. Mit diesen Worten hatte die Schlagersängerin den Tod ihres Mannes bekannt gegeben. Damals zog sie sich mehrere Monate aus der Öffentlichkeit zurück.
Mittlerweile steht Claudia Jung wieder vor der Kamera. Im Juni trat sie beim „Schlagerbooom Open Air“ auf, sang dort ein Lied über ihren verstorbenen Mann und ihre fast 30-jährige Ehe. Nun sprach die Schlagersängerin im ZDF-Magazin „Volle Kanne“ über ihre Trauer und welchen Wunsch Hans Singer zu Lebzeiten noch geäußert hatte.
Keine Beisetzung, keine Trauerfeier
„Für die Angehörigen gibt es ja nichts Schlimmeres, als sich selber Gedanken machen zu müssen: Was würde derjenige jetzt wollen, und was hätte er gewollt, wie geht man mit der ganzen Sache um“, so die 62-Jährige. Ihr Mann habe ganz klare Vorstellungen gehabt und habe ihr mitgeteilt, was er will und was er nicht will.
„Er möchte keine Beisetzung, er möchte keine Trauerfeier, er möchte einfach nur, dass seine Asche verstreut wird von seinen Lieben. Also sprich, von seinen Kindern und von mir im kleinsten Kreis.“ Diese klare Vorstellung habe der Familie erspart, im Nachhinein darüber diskutieren zu müssen, was er sich gewünscht hätte.
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Zudem sprach Claudia Jung auch über ihre Trauer, diese komme in Wellen. „Es gibt Tage, da kann man das gut ertragen, oder einigermaßen gut ertragen. Es gibt Tage, da geht das gar nicht.“ Bestimmte Momente könnten die positive Stimmung von einem Augenblick auf den anderen zunichtemachen. Nach Auftritten sei ihr erster Impuls noch immer, ihren Mann anzurufen. „Was dann ausbleibt“, wie sie anmerkte.
Hans Singer erlag im Januar seiner Krebserkrankung. Die Diagnose hatte er zwei Jahre zuvor erhalten. „Lange Zeit sprach vieles dafür, dass er sich von der schweren Operation gut erholen würde und er mit ein paar Einschränkungen weiterhin ein gutes Leben führen kann. Wir haben bis zuletzt gehofft und alles dafür getan, dass das auch so bleibt.“ Doch dann verschlechterte sich sein Zustand. Der Musikproduzent wurde 65 Jahre alt. Er sei in ihren Armen gestorben.









