Im Falle seines Todes

Heino hat Vorkehrungen für seinen Wahlenkel getroffen


22.04.2026 – 14:31 UhrLesedauer: 2 Min.

Heino: Der Sänger hat seine Ehefrau Hannelore vor drei Jahren verloren. (Quelle: Robert Michael/dpa/dpa-bilder)

Der Musiker hat für die Zukunft vorgesorgt. Er möchte einer wichtigen Person in seinem Leben ein besonderes Erbstück vermachen.

Wenn Heino tot ist, möchte er etwas hinterlassen. Der Volkssänger hat sich einen Siegelring aus Gold anfertigen lassen, wie die „Bild“-Zeitung berichtet. Das 13.000 Euro teure Schmuckstück trägt der 87-Jährige am Finger. Nach seinem Tod soll es jedoch an seinen Wahlenkel übergehen, den dreijährigen Sohn seines Managers Helmut Werner.

Dem Medium erklärt Heino: „Ich möchte dem Enkel meines Herzens gern etwas hinterlassen, das ihn immer an mich erinnert. Und da ist mir die Idee mit diesem Ring gekommen. Ich habe ihn extra anfertigen lassen. Das H steht für Heino, aber auch für meine verstorbene Frau Hannelore.“ Seine Ehefrau verstarb vor drei Jahren. Im Ring ist eine Widmung eingraviert: „Für Lennie von Opa“.

Heino hat eigentlich auch zwei leibliche Enkel von seinem 66 Jahre alten Sohn Uwe Kramm. Zu seinen direkten Familienmitgliedern hat er jedoch keinen Kontakt. Der „Bild“ sagte er im März: „Mein Sohn Uwe ist leider die größte Enttäuschung meines Lebens. Er hat es zu nichts gebracht, obwohl ich ihn immer unterstützt habe. Auch und gerade mit Geld, wofür ich keinen Dank erhalten habe. Uwe hat sich nie um mich und meine Frau Hannelore gekümmert.“ Seit der Beerdigung seiner Ehefrau habe sich Sohn Uwe nicht mehr bei ihm gemeldet.

Heino habe einen Strich unter die Beziehung zu seinem Sohn gesetzt, habe ihn mittlerweile aus dem Erbe ausgeschlossen. „Es ist mein Wille, dass Uwe jetzt gar nichts mehr von mir erbt, denn er hat das nicht verdient und könnte auch gar nicht damit umgehen“, so Heino.

Uwe Kramms Ehefrau Vera Kramm reagierte auf Heino Aussagen und wehrte sich: „Man kann einen Menschen nicht immer ausschließen und dann sagen, er hätte den Kontakt abgebrochen. Wir waren weder zu Heinos 80. Geburtstag eingeladen, noch folgte er unserer Einladung zu Uwes 60. Geburtstag. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man sein eigenes Kind öffentlich so demütigen kann.“ Ihre Tür stehe Heino weiterhin offen.

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