Endspiel in Budapest
Deutscher leitet Champions-League-Finale
Aktualisiert am 11.05.2026 – 15:35 UhrLesedauer: 1 Min.
Der FC Bayern hat es am Ende nicht in das Finale der „Königsklasse“ geschafft. Ganz anders ist die Geschichte nun für einen deutschen Schiedsrichter gelaufen.
Große Ehre für Daniel Siebert: Der DFB-Schiedsrichter wird das Finale der Champions League zwischen dem FC Arsenal und Paris St. Germain am 30. Mai pfeifen (ab 18 Uhr im Liveticker bei t-online). Das teilten Uefa und DFB offiziell mit. In Budapest wird der Berliner an den Seitenlinien von seinen Assistenten Jan Seidel und Rafael Foltyn unterstützt.
Der 42-jährige Seibert war in der laufenden Champions-League-Saison bei neun Partien im Einsatz, darunter im Viertelfinal-Hinspiel zwischen Sporting Lissabon und Arsenal sowie beim Halbfinal-Rückspiel zwischen Arsenal und Atlético Madrid. Jetzt darf Siebert nach dem Halbfinal-Aus des letzten deutschen Vertreters FC Bayern auch das Endspiel pfeifen.
Bislang haben erst vier deutsche Unparteiische ein Endspiel der Champions League geleitet: Hellmut Krug (1998), Markus Merk (2003), Herbert Fandel (2007) und zuletzt Felix Brych (2017). Für Siebert ist der Final-Auftritt nicht das einzige Karriere-Highlight in den kommenden Wochen: Der Berliner wird bei der WM 2026 als einziger deutscher Schiedsrichter im Einsatz sein.










