Schaurige Funktion: Amazon lässt Tote durch Alexa sprechen | Leben & Wissen

Bald soll Alexa aus dem Jenseits ertönen …

Auf dem sogenannten re:Mars-Event von Amazon, einer Konferenz rund um künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, hat der Onlineriese eine schaurige Funktion für die Sprachassistentin Alexa vorgestellt: Zukünftig soll es möglich sein, dass Alexa mit der Stimme von Toten spricht!

Kern der Funktion ist die Imitation von Stimmen mittels künstlicher Intelligenz (KI): Auf dem Event präsentierte Amazon, wie Alexa einem Jungen mit der Stimme der verstorbenen Großmutter eine Gute-Nacht-Geschichte vorliest.

Alexa braucht eine Minute Sprachaufnahme

Generiert wurde diese Stimme lediglich anhand einer einminütigen Sprachaufnahme. Rohit Prasad, Amazons Vize-Chef für Alexa, sagte über die Technik: „Dies erforderte Erfindungen, bei denen wir lernen mussten, eine qualitativ hochwertige Stimme mit weniger als einer Minute Aufnahmezeit zu produzieren, im Gegensatz zu stundenlangen Aufnahmen im Studio.“

„Wir leben zweifellos im goldenen Zeitalter der KI, in dem unsere Träume und Science-Fiction Wirklichkeit werden“, so Prasad weiter.

Durch die Stimmen-Imitation soll die künstliche Intelligenz von Alexa so persönlich wie möglich werden. „KI kann den Schmerz des Verlusts zwar nicht beseitigen, aber sie kann die Erinnerungen auf jeden Fall verlängern“, sagte Prasad. Wann die neue Funktion bei den Nutzern ankommt, verriet Amazon nicht.

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