Wegen Schäden

A100: Fahrstreifen der Rudolf-Wissell-Brücke gesperrt

08.10.2026 – 10:12 UhrLesedauer: 1 Min.

Die Rudolf-Wissell-Brücke ist die längste Straßenbrücke Berlins (Archivbild): Wegen Prüfungen besteht hier Staugefahr. (Quelle: Paul Zinken/dpa/dpa-bilder)

Eine wichtige Berliner Brücke muss wegen Schäden überprüft werden. Wie lange sich Autofahrer auf Einschränkungen einstellen müssen.

Auf der Rudolf-Wissell-Brücke der A100 in Berlin sind die äußeren Fahrstreifen vorübergehend gesperrt. Grund sind laufende Bauwerksprüfungen und die Reparatur eines beschädigten Spannglieds, wie die Autobahn-Gesellschaft mitteilte.

Die Sperrung der jeweils rechten Fahrstreifen soll demnach zwei Wochen anhalten. Autofahrerinnen und Autofahrern rät die Gesellschaft, die Brücke möglichst zu umfahren.

Vollsperrung der Brücke nicht notwendig

Eine Komplettsperrung oder gar ein Abriss der Brücke sei nach derzeitigen Erkenntnissen nicht nötig, hieß es von der Autobahn GmbH des Bundes. „Nach jetzigem Stand ist es überhaupt nicht zu erwarten und es ist auch eine komplett andere Konstruktionsweise wie die anderen Brücken“, sagte der Direktor der Niederlassung Nordost, Carsten Butenschön, dem RBB-Inforadio.

Mit rund 930 Metern ist die Rudolf-Wissell-Brücke die längste Straßenbrücke Berlins, hieß es. Täglich queren sie 180.000 Fahrzeuge. Für das Bauwerk plant die Autobahn-Gesellschaft nach eigenen Angaben einen Ersatzneubau mit zwei getrennten Brücken.

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