Nächste Enttäuschung für die Bundesliga
Europa League: Freiburg verliert bei Außenseiter
Aktualisiert am 12.03.2026 – 23:04 UhrLesedauer: 2 Min.
Der SC Freiburg hat es verpasst, sich im Achtelfinalhinspiel der Europa League eine gute Ausgangsposition zu verschaffen. In Belgien setzte es eine Niederlage.
Die Bundesliga muss einen weiteren Rückschlag hinnehmen: Nach der Niederlage des VfB Stuttgart gegen den FC Porto hat auch der SC Freiburg sein Achtelfinalhinspiel in der Europa League verloren. Die Breisgauer verloren beim belgischen Erstligisten KRC Genk mit 0:1 (0:1). Das einzige Tor des Abends erzielte Zakaria El Ouahdi (24.).
Das Rückspiel findet am kommenden Donnerstag in Freiburg statt (18.45 Uhr, im Liveticker bei t-online). Dem Bundesligisten macht dann vor allem die eigene Heimstärke noch Mut: Die bisherigen vier Heimspiele in dieser Europa-League-Saison hat Freiburg allesamt gewonnen.
SCF-Trainer Julian Schuster hatte vor der spielerischen Stärke des belgischen Tabellenachten gewarnt – und die Gastgeber begannen mutig. El Ouahdi verzeichnete den ersten Abschluss. SC-Schlussmann Noah Atubolu musste jedoch nicht eingreifen. Auf der Gegenseite drosch Johan Manzambi den Ball über die Linie. Der Schweizer Senkrechtstarter stand jedoch knapp im Abseits, wie der Videoschiedsrichter belegte (9.).
Auch danach kam Freiburg durch Igor Matanović und Manzambi zu Möglichkeiten (11./15.). Dabei profitierten die Gäste von leichtfertigen Ballverlusten des KRC. Genk selbst lauerte auf Umschaltmomente – und schlug nach einem Doppelpass durch El Ouahdi schließlich zu.
Bei den Freiburgern fehlte Maximilian Eggestein aufgrund einer Rotsperre. Ohne den Mittelfeldantreiber fehlte dem Bundesligisten ein wichtiger Stabilisator. Abwehrchef Matthias Ginter übernahm die Rolle des Wortführers und versuchte, seine Mitspieler aufzurütteln. Zumindest strahlte Yuito Suzuki vor der Pause mit einem Pfostenschuss noch einmal Gefahr aus (38.).
In die zweite Halbzeit starteten die Freiburger mit mehr Kontrolle. Sie hatten nun mehr Ballbesitz, wussten damit aber wenig anzufangen. Schuster wechselte in der Offensive mehrfach und versuchte lautstark auf das Spiel einzuwirken. Der SC konnte aber auch in der Schlussphase nicht an die spielerisch starke Leistung vom 3:3 gegen Bayer Leverkusen zuletzt anknüpfen.










