Conference League
Inklusive Traumtor: Freiburg triumphiert zum Auftakt
Aktualisiert am 15.10.2026 – 23:21 UhrLesedauer: 2 Min.
Der SC Freiburg fährt zum Start der Conference-League-Saison einen weitstgehend souveränen Heimsieg ein. Vor allem in der zweiten Hälfte zeigt der Bundesliga-Spitzenreiter seine Qualität.
Es läuft zurzeit im Breisgau. Nach dem Sieg gegen Schalke 04 am Bundesliga-Wochenende, der gleichbedeutend mit der Tabellenführung war, gelingt dem SC Freiburg auch der Auftakt in Europa. Beim 3:2-Heimsieg in der Conference League gegen den tschechischen Vertreter aus Jablonec zeigte Freiburg eine konzentrierte und abgeklärte Leistung.
Das Team von Trainer Julian Schuster ging durch einen von Vincenzo Grifo direkt verwandelten Freistoß in der 15. Minute in Führung. Der zwischenzeitliche Ausgleich für die Tschechen fiel per Eigentor, Matthias Ginter war in der 28. Minute der Unglücksrabe.
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Nach der Pause drehte Freiburg auf, Jablonecs Dušan Pavlović traf ebenfalls ins eigene Tor zur erneuten Führung der Hausherren (56.). Maximilian Eggestein erhöhte kurz darauf mit einem Distanzschuss auf 3:1 (65.). In der Nachspielzeit gelang den Gästen in Person von Garang Kuol noch der Anschlusstreffer (90.+3), Freiburg brachte den Sieg jedoch über die Linie.
So lief das Spiel
Zum Start warf Trainer Schuster angesichts von acht Partien in 25 Tagen die Rotationsmaschine an, gegenüber dem 2:1 gegen Schalke gab es acht Änderungen in der Startelf. Die Neulinge fügten sich nahtlos in das so gut funktionierende Konstrukt ein.
Cyriaque Irié (7.) und Lukas Kübler (12.) hatten jeweils noch Pech mit Lattentreffern, ehe Grifo mit einem Traumfreistoß in den Winkel die starke Anfangsphase krönte. Freiburg sprühte nur so vor Spielfreude, erspielte sich Chance um Chance – es haperte nur am Abschluss. Stattdessen gab es aus dem Nichts hinten die kalte Dusche, Ginter fälschte einen harmlosen Schuss von Antonín Růsek ins eigene Tor ab. Der Favorit wirkte etwas geschockt, der Ball lief nun nicht mehr ganz so sauber.

Erst nach der Pause ging der Sturmlauf weiter, Jablonec kam kaum einmal aus der eigenen Hälfte. Ginter zwang Pavlović nach einer Ecke zu einem Eigentor, dann traf Eggestein mit einem Kracher aus dem Rückraum. Kurz vor Schluss wurde es noch einmal spannend, doch letztlich war der Sieg hochverdient.
Schuster zeigte sich nach der Partie trotz des achten Siegs im neunten Pflichtspiel nicht zufrieden. „Die Gegentore sind unnötig. Der Gegner hatte wenig Möglichkeiten und hat dafür zu viele Tore geschossen“, monierte der Freiburger Trainer bei RTL+: „Wir hatten zwei Phasen, in denen wir etwas nachgelassen haben. Das sind schon wichtige Details, weil wir diese Spiele nutzen wollen, um für die Zukunft besser zu werden.“