Politik und Satire in der Musik

Viele Musiker nutzen es auch satirische Texte. Die deutsche Band „Die Ärzte“ brachte beispielsweise eine Hymne gegen den Rechtsextremismus mit dem Titel „Schrei nach Liebe“ heraus. In ihrem Lied „Im Namen der Mutter“ wirft Carolin Kebekus der katholischen Kirche Diskriminierung von Frauen vor. Stefan Raab machte sich in seinem Lied „Rambo Zambo“ über den CDU/CSU-Kanzlerkandidaten Friedrich Merz lustig. Hörenswert ist auf jeden Fall das Lied „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“ von Danger Dan, in dem er die möglichen Grenzen künstlerischer Freiheit auslotet. Das Lied ist ein scharfer Angriff auf verschiedene Personen, die als Rechtsextremisten gelten, obwohl der Text bewusst im Konjunktiv ausgedrückt ist. Im Refrain singt er:

„Rechtlich wäre es eine Grauzone,
aber vor Gericht würde ich es mir wieder leichter machen
Ich würde mich melden und eine Flasche Sekt öffnen
Das alles ist durch die künstlerische Freiheit abgedeckt.“

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