„Es ist zum Kotzen“
Moderatorin Vanessa Blumhagen fordert Antworten von Politikern
09.12.2025 – 10:04 UhrLesedauer: 2 Min.
Vanessa Blumhagen hat genug. Die Moderatorin wettert auf Instagram über politische Entscheidungen und wünscht sich Konsequenzen.
Vanessa Blumhagen macht ihrem Ärger Luft. Die ehemalige „Sat.1-Frühstücksfernsehen“-Moderatorin lebt in Harvestehude in Hamburg, wo es, wie in vielen Großstädten, wohl an Parkplätzen mangelt. Umso mehr regt sie sich deshalb über das Vorgehen der Verkehrspolitik auf.
„Es geht schon wieder los“, meldet sich Blumhagen in einer aktuellen Instagram-Story. „Die Herrschaften vom Ordnungsamt verteilen Knöllchen für Autos, die komplett korrekt stehen.“ So erhielten Fahrzeughalter Strafzettel, wenn sie quer statt parallel zur Straße parkten. Dadurch könnten in dem Hamburger Stadtteil trotz des ohnehin bestehenden Parkplatzmangels noch weniger Autos parken.
Aus der Ferne filmt Blumhagen zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes im Dienst. „Und jetzt kommen diese zwei netten Menschen und verteilen allen Leuten Knöllchen, die hier brav auch jedes Jahr Geld bezahlen, um hier parken zu dürfen, obwohl wir hier wohnen. Der Wahnsinn hat wieder Gestalt angenommen“, ärgert sich die 48-Jährige und führt fort: „Die eine dicke Dame da vorn hat auf Nachfrage gesagt, das wäre auf Anordnung von was weiß ich. Bundesamt. Innenamt.“ Blumhagens Fazit zur Parksituation in ihrem Wohnort: „Es ist zum Kotzen. Es ist wirklich zum Kotzen. Ich liebe Hamburg, aber Verkehrspolitik … Sechs, setzen!“
Sie zieht Hamburgs Senator für Verkehr und Mobilitätswende, Anjes Tjarks, in die Verantwortung: „Das ist doch der Senator, der für den Scheiß zuständig ist. Den verlinke ich mal hier. Mal gucken, was der dazu sagt. Wenn er das überhaupt mitkriegt. Wer weiß, ob er die Seite überhaupt selber führt, oder ob das jemand anderes für ihn macht – mit Steuergeld“, wettert sie und entlarvt kurz darauf mit Screenshots, dass ihre Story von Anjes Tjarks‘ Instagram-Account gesichtet wurde.
Sie macht dem Politiker ein Angebot: Sie möchte sich mit ihm und Pressevertretern zusammensetzen, „und dann besprechen wir die Parkplatzsituation in Hamburg mal.“ Bisher hat Tjarks öffentlich noch nicht darauf reagiert.
