„Wusste nicht, was ich werden wollte“
Sandra Hüller überrascht mit Jobcenter-Aussage
26.09.2026 – 08:56 UhrLesedauer: 2 Min.
Sandra Hüller gehört heute zu den bekanntesten deutschen Schauspielerinnen. Doch ihr Weg dorthin begann an einem ungewöhnlichen Ort.
Sandra Hüller steht kurz vor dem Kinostart ihres neuen Films „Digger“, in dem sie an der Seite von Tom Cruise zu sehen ist. Für die Werbetour machte die Schauspielerin auch in der US-Talkshow „Late Night“ Halt. Dort sprach sie über ihre Anfänge.
Aufgewachsen in Thüringen, in einer Familie ohne jeden Bezug zur Kunst, wusste Sandra Hüller lange nicht, wohin ihr Weg führen sollte. Wie sie ausplaudert, sei es schließlich ein Jobcenter gewesen, das ihr den entscheidenden Hinweis gab.
„Ich wusste nicht, was ich werden wollte“
Sandra Hüller wurde 1978 im thüringischen Suhl geboren und wuchs in Oberhof und Friedrichroda auf. „Ich komme aus einer Familie von Bauern, Webern und Pädagogen. Niemand hatte in irgendeiner Form etwas mit Kunst zu tun“, sagte sie in der Sendung. Einen konkreten Berufswunsch hatte sie lange nicht. „Ich wusste nicht, was ich werden wollte. Vielleicht Krankenschwester, das wäre auch toll gewesen.“,
Ein Lehrer motivierte sie als Kind dazu, der Theatergruppe ihrer Schule beizutreten. Den entscheidenden Schub gab ihr dann ein Jugendtheaterfestival in Berlin. Danach bewarb sie sich an einer Schauspielschule in der Hauptstadt, doch den Weg dorthin fand sie auf Umwegen. „Das war, bevor es das Internet gab“, erklärte sie im Gespräch mit dem US-Moderator Seth Meyers. „Sie hatten eine Art Computer, wo man Berufswünsche eingeben konnte, und irgendwo stand dort: Schauspieler.“
Ab dem 1. Oktober ist Sandra Hüller in „Digger“ in den deutschen Kinos zu sehen. In dem Film spielt sie die Halbschwester von Tom Cruise. Den Hollywoodstar kannte sie aus ihrer Jugend bereits aus „Top Gun“ von 1986 und „Days of Thunder“ von 1990, allerdings nur in der deutschen Synchronfassung. Dass Cruise Amerikaner ist, habe sie nach eigener Aussage erst erfahren, als sie älter geworden sei.
