Ehrlicher Einblick

Matthias Sammer mit Klartext zum Kehl-Aus beim BVB


24.03.2026 – 08:41 UhrLesedauer: 2 Min.

Matthias Sammer (l.) arbeitet als externer Berater für Borussia Dortmund – und damit auch jahrelang mit Sebastian Kehl zusammen. (Quelle: IMAGO/David Inderlied/imago)

Matthias Sammer hält die Entlassung von Sportdirektor Sebastian Kehl nach den Entwicklungen in den vergangenen Monaten für logisch. Zum neuen Sportchef Nils-Ole Book hat er eine klare Meinung.

Matthias Sammer hat die vorzeitige Trennung zwischen Sebastian Kehl und Borussia Dortmund gelobt. „Beide Parteien waren nicht mehr so nah beieinander. Dann ist es konsequent“, sagte er in einem Sky-Talkformat. Laut des 58-Jährigen sei es normal, dass es eine Zeit gibt, „in der es nicht mehr passt und Reibungspunkte entstehen.“ Laut seiner Wahrnehmung hätten sich Kehl und der Verein „ein bisschen aneinander abgearbeitet.“ Daher sei es nun wichtig, dass man „stilvoll und mit Haltung“ auseinandergeht. Matthias Sammer arbeitet seit 2018 als externer Berater für den BVB.

Dass Nils-Ole Book von Zweitligist Elversberg der Nachfolger von Sebastian Kehl wird, hält Sammer für eine „fantastische Idee“. Er lobte Geschäftsführer Sport, Lars Ricken, für diese mutige Entscheidung und hob hervor, dass den Dortmundern neben der Expertise wichtig war, dass der neue Sportdirektor Teamfähigkeit und Persönlichkeit besitzt.

Laut seines ehemaligen Mitspielers und BVB-Botschafters Roman Weidenfeller hinterlässt Kehl in Dortmund ein „großes Erbe“. Im YouTube-Format „Brinkhoff’s Ballgeflüster“ sagte er: „Sebastian hat 24 Jahre lang alles für diesen Verein gegeben und jeden Tag wirklich hart gearbeitet.“ Daher rät auch Matthias Sammer Sebastian Kehl „ein bisschen durchzuschnaufen“, dann werde er eine gute Position finden.

Kehls möglicher neuer Job könnte in England liegen. Wie der britische „Telegraph“ berichtet und sich dabei auf deutsche Quellen bezieht, soll Tottenham Hotspur Interesse an einer Verpflichtung haben. In Deutschland wurde Kehl in den vergangenen Monaten hingegen immer wieder mit einem Engagement beim Hamburger SV und dem VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht.

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