Auch Effenberg kritisiert Hoeneß
Ex-Bayern-Boss Salihamidžić springt Max Eberl zur Seite
24.05.2026 – 12:27 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach dem Pokalsieg des FC Bayern steht vor allem die Personalie Max Eberl im Fokus. Sein Vorgänger lobt ihn, Stefan Effenberg kritisiert Uli Hoeneß.
Ex-Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidžić hat seinen Nachfolger Max Eberl für seine Arbeit in München gelobt. „Er macht das ziemlich souverän und ich finde, er macht das gut“, sagte er im Sport1-„Doppelpass“. Dass man jeden Tag in den Medien stehe und von vielen Seiten kritisiert werde, sei Teil des Jobs. „Damit muss man als Sportvorstand des FC Bayern leben“, sagte der 49-Jährige, der von 2017 bis 2023 zunächst als Sportdirektor und dann als Sportvorstand für die Münchner arbeitete.
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Beim deutschen Rekordmeister müsse man „mit allem rechen – besonders, wenn Uli Hoeneß, Kalle Rummenigge und Herbert Hainer da sind. Aber so sind die Jungs“, erklärte Salihamidžić. Das Trio ist Teil des Aufsichtsrats, der über die Verträge der Vorstände entscheidet.
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Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte am Freitag in einem „Spiegel“-Interview gesagt, dass es im Aufsichtsrat noch Zweifel über eine Verlängerung des Vertrags von Max Eberl über 2027 hinaus gäbe. „Die Chancen stehen 60 zu 40“, sagte Hoeneß. „So wie ich das kenne, spricht 60:40 für Max, deswegen ist das positiv und schon viel mehr als ein Lob“, wollte Ex-Boss Salihamidžić den Aussagen nicht zu viel Strahlkraft beimessen.
Wegen Eberl: Effenberg kritisiert Hoeneß-Verhalten
Ex-Bayern-Kapitän Stefan Effenberg kritisierte hingegen Hoeneß‘ Aussagen. „Da hat Uli Max keinen Gefallen getan. Das hat er nicht verdient, er hat großartige Leistungen erbracht.“
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