310 Eier im Jahr
Warum Sachsens Hennen besonders viele Eier legen
04.04.2026 – 03:30 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine sächsische Henne legt sechs Eier mehr als der deutsche Durchschnitt. Zum Vergleich: Ihre wilde Vorfahrin schafft lediglich 15 im Jahr.
Sächsische Hennen legten im Jahr 2025 im Schnitt 310 Eier, so das Statistische Landesamt. Bundesweit sind es 304 Eier pro Legehenne.
Ein Grund dafür: Sachsen hat mit 84 Prozent die höchste Bodenhaltungsquote aller Flächenländer. Hennen in Bodenhaltung legen meist mehr Eier als in Freiland- oder Ökohaltung.
Insgesamt leben drei Millionen Hennen in Sachsens großen Betrieben. Im vergangenen Jahr legten sie rund 947 Millionen Eier. Das sind zwar 14 Millionen weniger als im Vorjahr – doch pro Tier bleibt die sächsische Eierquote überdurchschnittlich.
Wie extrem die moderne Zucht wirkt, zeigt ein Vergleich: Das Bankivahuhn – der wildlebende Verwandte der Legehenne – legt nur etwa 20 Eier pro Jahr.
Insgesamt legten deutsche Hennen im vergangenen Jahr 13,7 Milliarden Eier. Aus Niedersachsen stammen sogar 40 Prozent.
Knapp 100 Millionen sächsische Eier kamen aus Freilandhaltung und 54 Millionen aus ökologischer Erzeugung. Das Statistische Landesamt erfasste 50 Betriebe mit mindestens 3.000 Haltungsplätzen.











