„Für Frieden und Gerechtigkeit“
Rund 2.000 Menschen ziehen beim Ostermarsch durch die Innenstadt
Aktualisiert am 04.04.2026 – 14:53 UhrLesedauer: 1 Min.
In vielen bayerischen Städten gehen die Menschen am Ostersamstag auf die Straßen, um ein Zeichen für Frieden zu setzen. In München nehmen mehr als 2.000 Personen teil.
Auch in diesem Jahr haben in mehreren bayerischen Städten wieder die traditionellen Ostermärsche stattgefunden. Am Karsamstag gingen unter anderem in München, Augsburg und Würzburg Menschen bei Demonstrationen auf die Straßen, wie das Netzwerk Friedenskooperative mitteilte.
Inhaltlich beschäftigten sich die Proteste vor allem mit aktuellen internationalen Konflikten, insbesondere in Nahost, der Golfregion und in der Ukraine. Der Ostermarsch in München, an dem laut dem Veranstalter mehr als 2.000 Menschen teilnahmen, stand unter dem Motto „Völkerrecht statt Faustrecht – Gemeinsam für Frieden und Gerechtigkeit“.
Nach einem ökumenischen Gottesdienst startete die Auftaktkundgebung auf dem Marienplatz. Anschließend zog die Demonstration durch die Innenstadt. Redebeiträge hielten unter anderem gewerkschaftliche und antimilitärische Gruppen. Deutliche Kritik wurde an der Bundesregierung laut. Der Vorwurf: Sie zeige zu wenig Engagement für die Beilegung internationaler Konflikte.
Kristian Golla vom Netzwerk Friedenskooperative sagte: „Es ist wichtig, dass so viele Menschen für Frieden auf die Straße gehen. Denn die Themen werden nicht weniger, ganz im Gegenteil.“ Bei der Kundgebung auf dem Marienplatz trugen die Teilnehmenden Plakate mit Botschaften wie „Stoppt diesen Rüstungswahnsinn“, „Freiheit für Gaza“ oder „Völkerrecht statt Faustrecht“.
