Salmonellen
Rückruf für Mettwurst von Penny
12.03.2026 – 12:54 UhrLesedauer: 2 Min.
Aufgrund möglicher Gesundheitsrisiken ruft ein Hersteller seine Schinken-Zwiebelmettwurst zurück, die bei einem Discounter verkauft wurde. Das ist jetzt wichtig.
Wer zuletzt Zwiebelmettwurst der Marke Meisterklasse bei Penny gekauft hat, sollte einmal auf das angegebene Verbrauchsdatum schauen: Wie der Discounter mitteilt, hat der Hersteller Ovo Vertriebs GmbH in einzelnen Proben einer Produktcharge Salmonellen festgestellt. Deshalb sollte die Wurst nicht verzehrt werden.
Produkt: Meisterklasse Schinken-Zwiebelmettwurst
Hersteller: Ovo Vertriebs GmbH
Charge: L04804
Verbrauchsdatum: 12.03.2026
Wie Penny schreibt, handelt es sich um eine Maßnahme aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes. Betroffene Produkte wurden bereits aus dem Handel genommen, weitere Chargen und Verbrauchsdaten sind nicht betroffen.
Verzehren Sie das Produkt mit entsprechender Chargennummer und dem Verbrauchsdatum 12.3.2026 nicht. Sie können die Zwiebelmettwurst auch ohne Vorlage des Kassenbons in Ihrem Penny-Supermarkt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, heißt es. Bei Fragen steht der Hersteller unter der Rufnummer 069 / 420982 – 9911 (Mo. – Fr. 8 bis 17 Uhr) zur Verfügung.
Der Verzehr von Lebensmitteln, die mit Salmonellen belastet sind, kann zu gesundheitlichen Beschwerden führen. Typische Symptome sind Unwohlsein, Durchfall, Bauchschmerzen sowie gelegentliches Erbrechen und leichtes Fieber. Laut Robert Koch-Institut treten die Beschwerden meist innerhalb von 48 Stunden nach dem Verzehr auf, in seltenen Fällen kann die Inkubationszeit bis zu drei Tage betragen. Die Erkrankung klingt häufig nach einigen Tagen von selbst wieder ab. Besonders Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem können jedoch schwerere Krankheitsverläufe entwickeln.
Wer nach dem Verzehr entsprechender Lebensmittel Symptome bemerkt oder schwere beziehungsweise anhaltende Beschwerden hat, sollte ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen und auf den möglichen Zusammenhang mit einer Salmonellen-Infektion hinweisen. Eine vorsorgliche ärztliche Behandlung ohne Symptome ist hingegen in der Regel nicht notwendig.











