Sabine Heinrich
Umstrittene WDR-Moderatorin: Deshalb liebt sie Karneval
18.02.2026 – 15:34 UhrLesedauer: 2 Min.
Sabine Heinrich hat auch in diesem Jahr den Kölner Rosenmontagszug kommentiert. Weshalb manche Jecke bis heute mit ihr hadern – und woher ihre Liebe zum Zoch kommt.
Die WDR-Moderatorin Sabine Heinrich steht rund um den Kölner Rosenmontag seit Jahren im Fokus der Öffentlichkeit. Die gebürtige Westfälin hat ihren Platz im Karneval gefunden. Doch ihr Auftritt in der Kommentatorenkabine an der Seite von Guido Cantz bleibt umstritten.
Heinrichs Rolle beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) ist unter Jecken seit Jahren ein Diskussionsthema. 2023 übernahm sie die Kommentierung des Rosenmontagszugs und löste den langjährigen Zoch-Kommentator und einstigen Prinzen Wicky Junggeburth ab. An der Seite von Guido Cantz begleitet sie seither den Zug.
Dabei ist die Moderatorin seit Jahren eine begeisterte Jeckin: Als Sabine Heinrich 2019 erstmals als Streckenreporterin beim Kölner Rosenmontagszug im Einsatz war, sei ihr „Herz vor Freude gehüpft“, sagte sie einst in einem Interview mit dem „Express“. Berührungsängste mit dem kölschen Brauchtum habe sie nie gehabt. Im Gegenteil: „Ich hatte immer eine große Liebe für das, was zu Karneval in der Stadt passiert.“
Obwohl sie aus Westfalen stammt, gehörte der Kölner Rosenmontag in ihrer Familie fest zum Jahresablauf. In ihren Kindertagen sei der Zoch immer im Fernsehen gelaufen, berichtete sie einmal dem „Express“. Ihr Vater habe jedes Mal gesagt: „Ach, Kinder, ist das schön! Nächstes Jahr sind wir auch dabei, da fahr’n wir Rosenmontag nach Köln!“ Gekommen sei es nie dazu – „dafür bin ich aber hingezogen“, so Heinrich. Das Ruhrgebiet sei auch heute noch ihre Heimat, Köln aber ihr Zuhause.
