Schmerzhafte Folge
Rippenbruch durch Husten? Wann das möglich ist
Aktualisiert am 01.03.2026 – 08:13 UhrLesedauer: 2 Min.
Meist ist ein Rippenbruch die Folge eines Unfalls. Eher selten lässt auch heftiges Husten die Rippen brechen. Erfahren Sie, wann das passieren kann.
Ein Rippenbruch (fachsprachlich Rippenfraktur) zählt zu den häufigsten Verletzungen des Brustkorbs. Die Ursache ist in vielen Fällen eine plötzliche, heftige Gewalteinwirkung, wie bei einem Unfall mit dem Auto oder Fahrrad oder bei einem Sportfall. Dabei spielt auch das Alter eine Rolle: Ältere Menschen erleiden häufiger einen Rippenbruch als jüngere Leute.
Denn mit zunehmendem Alter werden die Rippenknochen allmählich weniger elastisch. Dadurch kann unter Umständen bereits eine geringe Krafteinwirkung einen Bruch herbeiführen. Manchmal reicht dafür schon ein durch bloßes Stolpern verursachter Sturz oder ein Sturz aus dem Stehen, Sitzen oder Liegen aus.
Sogar heftiges Husten oder ein starker Hustenanfall können bei manchen Menschen einen Rippenbruch zur Folge haben. Dann liegen jedoch oft Umstände vor, die die Knochenfestigkeit beeinträchtigen und dadurch die Rippen und andere Knochen schwächen. Das kann insbesondere der Fall sein, wenn Erkrankungen wie Osteoporose, COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung) oder Krebs vorliegen. Häufig handelt es sich bei den Betroffenen um ältere Personen.
Sollte heftiges Husten einen Rippenbruch verursacht haben, können danach verschiedene Symptome auftreten. Betroffene haben etwa
Typisch für einen Rippenbruch – egal, ob durch Husten oder andere Auslöser – ist zudem, dass die Schmerzen in den ersten Tagen oft stärker werden und nach etwa zehn Tagen langsam nachlassen. Insgesamt dauern die Schmerzen dabei etwa drei bis vier Wochen an.
