Nach 13 Jahren
„Richter Alexander Hold“ kehrt zurück
03.07.2026 – 18:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Von 2001 bis 2013 war er ein festes Gesicht im Sat.1-Nachmittag. Bald sitzt Alexander Hold wieder hinter dem Richterpult,
2.038 Folgen lang verhandelte Richter Alexander Hold in der nach ihm benannten Sat.1-Sendung fiktive Fälle. Die Folgen waren stets am Nachmittag zu sehen. 2013 endete das Format dann allerdings.
Nun hat Sat.1 die Rückkehr der Gerichtsshow „Richter Alexander Hold“ bekannt gegeben. Die Ankündigung fiel am Donnerstag beim Screenforce Festival in Düsseldorf, wo Sender ihre Programmpläne vor Fachpublikum vorstellen. Das überrascht insofern, als dass der Jurist nach dem Ende seiner Sendung eine Politikkarriere eingeschlagen hat. Der echte Richter ist Abgeordneter der Freien Wähler und derzeit sogar Vizepräsident des Bayerischen Landtags.
„Es muss sich niemand Sorgen machen, dass ich irgendwie auch nur eine Landtagssitzung oder einen anderen politischen Termin verpassen werde, weil ich tatsächlich nur in meiner Freizeit, in den Ferien, drehen werde“, sagte Hold zu seinem TV-Comeback der Deutschen Presse-Agentur. Produziert wird die Neuauflage von der Firma Filmpool Entertainment.
„Ich habe die feste Zusage und auch die Gewissheit, dass Sender und Produktionsfirma alles tun, dass es für mich und für mein übriges Leben, für meine anderen Aufgaben keinerlei Einschränkung ist. Das größte Thema ist tatsächlich, das mit meiner Familie unter einen Hut zu bekommen, aber alle anderen Aufgaben werden darunter sicherlich nicht leiden.“
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Sat.1 habe die letzten Jahre intensiv versucht, ihn wiederzugewinnen, nachdem die alten Folgen mit sogar steigendem Erfolg im Programm gelaufen seien, sagte Hold. Inzwischen liefen die alten Folgen fünf Stunden am Tag in Sat.1, teilweise sogar als Marktführer. Da liege es natürlich nahe, an neue Folgen zu denken. „Natürlich bildet so ein Format den Justizalltag nicht eins zu eins ab, aber dass die Sendung mit über 2.000 Folgen und nach 25 Jahren immer noch erfolgreich ist, das zeigt, dass das Format eine gewisse innere Stärke hat.“
