Der 1. FC Köln setzt auf Talente. Diese Transferstrategie haben die FC-Bosse vorgegeben. Dennoch muss ein jahrelanges Problem gelöst werden.
Fünf von acht Spielern, die der 1. FC Köln in diesem Jahr verpflichtet hat, sind 21 Jahre alt oder jünger. Mit Mikey Moore von Tottenham Hotspur soll ein weiterer 19-Jähriger hinzukommen. Und welche weiteren Verpflichtungen ein Verkauf von Said El Mala nach sich ziehen würde, ist noch nicht absehbar.
Der FC setzt auf eine Verjüngung des Kaders. Die Transferstrategie sieht einerseits vor, diese internationalen Talente zu verpflichten, um den Kader mit hungrigen Spielern besser zu machen. Andererseits sollen die Youngster möglichst fest transferiert oder mit Kaufoption geliehen werden, um von ihrer sportlichen Entwicklung anschließend auch finanziell zu profitieren.
1. FC Köln: Die Talente sollen das nötige Geld einbringen
Sportchef Thomas Kessler hat diese Strategie ausgegeben, um den FC in der Bundesliga konkurrenzfähig zu machen. Wer wie die Kölner auf Investoren und externe Gelder verzichtet, muss die finanziellen Mittel im immer teurer werdenden Wettbewerb anderweitig beschaffen. Lukrative Verkäufe von Spielern wie Jakub Kaminski (ging für 17 Millionen Euro nach Lissabon) oder bald womöglich Said El Mala (könnte für 50 Millionen Euro zum BVB wechseln) sollen genau dieses Geld einbringen, das dann reinvestiert werden kann.
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Ob Jahmai Simpson-Pusey, Reigan Heskey, Paul Okon-Engstler oder eben Moore – sie sollen beim FC erwachsen werden und sich über die Bundesliga für höhere Aufgaben bei Top-Klubs empfehlen. So die Theorie. In der Praxis bedeutet dies aber auch: Sie brauchen an ihrer Seite erfahrene Spieler, die ihnen Halt geben und sie auf und neben dem Rasen anleiten. Denn bei allem Talent gilt: Führungsaufgaben können die blutjungen Kicker nicht auch noch übernehmen.

Seit Hector und Skhiri fehlen beim 1. FC Köln die Anführer
Doch genau daran krankt der Kader des 1. FC Köln seit Jahren. Genauer gesagt: seit dem Sommer 2023. Damals redete man sich beim FC ein, die Abgänge von Jonas Hector und Ellyes Skhiri könne man schon irgendwie auffangen. Eine kolossale Fehleinschätzung, die zum direkten Abstieg in die 2. Liga führte. Bis heute wurde der Missstand nicht gänzlich behoben, seit drei Jahren sucht der FC neue Anführer.










