Wirbel um Platzverweis
Gelb-Rot für Díaz: FC Bayern legt Einspruch ein
Aktualisiert am 15.03.2026 – 14:36 UhrLesedauer: 2 Min.
Es war die größte Aufregerszene in einem turbulenten Bundesliga-Topspiel bei Bayer Leverkusen. Nun geht der deutsche Rekordmeister gegen den Platzverweis für Luis Díaz vor.
„Wir betrachten die Entwicklung der letzten Wochen mit Sorge“, zitiert der Sender Bayern-Vorstandschef Jan-Christian Dreesen. Und weiter: „Die Leistung in Leverkusen war der Höhepunkt einer Phase, in der wir immer wieder mit fragwürdigen Entscheidungen konfrontiert waren. Ob beim HSV, in Dortmund oder in Leverkusen – es gab eben immer wieder strittige Szenen, die oft gegen uns liefen.“ Nun sei der DFB „gefordert, das Niveau der Leistungen seiner Schiedsrichter zu verbessern.“
Díaz war beim 1:1 am Samstagnachmittag im Strafraum von Leverkusens Torwart Janis Blaswich leicht am Bein getroffen worden. Der Kolumbianer ging zu Boden, stand aber sofort wieder auf und forderte auch keinen Elfmeter. Schiedsrichter Christian Dingert zückte dennoch die zweite Gelbe Karte für den Stürmer. Die Entschuldigung des Unparteiischen nach der Partie sei zwar „ehrenwert, aber das alleine hilft uns nicht“, so Dreesen weiter.
„Ich habe immer großen Respekt für die Unparteiischen, aber das war eine Fehlentscheidung, die für viel Frust gesorgt hat. Warum er die Rote bekommt, weiß keiner im Stadion. Wahnsinn“, hatte Bayern-Trainer Vincent Kompany die umstrittene Szene in der 84. Minute schon am Samstagabend kommentiert.
Und weiter: „Man kann die Szene noch 300 Mal anschauen, immer sieht man: Es gab einen Kontakt. Man kann darüber diskutieren, ob Elfmeter oder nicht. Aber die Gelbe Karte war eine Fehlentscheidung“, bekräftigte Kompany und klagte: „Dass er jetzt im nächsten Spiel fehlt, verstehe ich gar nicht.“ Wie die Entscheidung des DFB nun ausfallen wird, ist noch ungewiss.
