Auswärtiges Amt warnt

Mexiko kann für Urlauber zur Todesfalle werden


Aktualisiert am 23.02.2026 – 16:34 UhrLesedauer: 2 Min.

Mexiko, Bundesstaat Jalisco: Ein Polizist bewacht am 22. Februar 2026 einen Tatort in Guadalajara. (Quelle: IMAGO/Diana Marquez)

In einem beliebten Urlaubsland verschärft sich die Sicherheitslage. Der Kampf gegen Drogenkartelle und die allgegenwärtige Gewalt können auch für Reisende zur Falle werden.

Mexiko geht verstärkt gegen Drogenherstellung und Drogenhandel vor. Dabei ist am Sonntag bei Einsätzen der Sicherheitskräfte im Bundesstaat Jalisco auch ein Kartellführer getötet worden. Darauf weist das Auswärtige Amt in seinen Reiseinformationen für Mexiko hin. Die Behörde warnt Urlauber aus Deutschland: „In der Folge kommt es in verschiedenen Landesteilen zu Unruhen, Straßensperren und Brandstiftungen.“ Der Betrieb an einigen Flughäfen, insbesondere in Jalisco, könne zeitweise beeinträchtigt sein.

Es wird dringend empfohlen, folgende Hinweise zu beachten:

Das Auswärtige Amt beobachtet die Lage in dem zentralamerikanischen Land und rät derzeit von Reisen in folgende Regionen „dringend“ ab:

„Lassen Sie bei Reisen nach Mexiko aufgrund der teils unübersichtlichen und sich rasch ändernden Sicherheitslage besondere Vorsicht walten und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge“, so das Ministerium.

Wer in dem Land unterwegs ist, sollte sich bewusst sein, dass Gewaltverbrechen wie Entführungen mit Erpressung sowie Diebstähle und Raubüberfälle „an der Tagesordnung sind“. Polizeikräfte oder uniformiertes Sicherheitspersonal beziehungsweise Kriminelle, die sich als solche ausgeben, können an Straftaten beteiligt sein. Außerdem sei Gewalt gegen Frauen – darunter Morde, sexuelle Übergriffe und Entführungsversuche – auch in Touristenregionen häufig.

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