Neuer Reichweiten-Rekord

E-Autos fahren so weit wie noch nie


30.06.2026 – 06:59 UhrLesedauer: 2 Min.

Elektroautos im Alltag: Moderne Modelle fahren weiter als je zuvor. (Quelle: Jan Woitas/dpa/dpa-bilder)

Die Reichweiten von Elektroautos wachsen rasant. Und damit schwindet eines der größten Argumente gegen den Umstieg. Fünf Tipps helfen dabei, im Alltag noch mehr aus dem Akku herauszuholen.

Elektroautos fahren weiter als je zuvor: Seit 2020 hat sich ihre durchschnittliche Reichweite in der EU um 100 Kilometer erhöht. Laut Daten der Europäischen Umweltagentur (EEA) stieg diese bei neuen Elektroautos von durchschnittlich 359 auf 470 Kilometer. In dieser Zahl sind auch Kleinwagen für kurze Strecken durch die Innenstadt enthalten. Andere Modelle für Langstrecken hingegen erreichen inzwischen fast 1.000 Kilometer.

Warum die Reichweiten steigen

Technische Fortschritte bei Batterien, effizientere Antriebe und eine breitere Modellpalette treiben die Entwicklung voran. Im Jahr 2021 verlor der Anstieg zwar ein wenig Tempo, besonders in den Jahren 2023 und 2024 gab es aber wieder deutliche Zuwächse.

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Die gestiegene Reichweite entkräftet einen der größten Einwände gegen Elektroautos: die Angst vor dem leeren Akku. Allerdings basieren die Werte auf normierten Messungen. Auf der Straße hingegen zählen Fahrweise und Wetter.

Fünf Tipps für mehr Reichweite

Wer im Alltag noch weiter kommen will, kann mit einfachen Maßnahmen die Reichweite optimieren:

  • Kleinere Felgen sparen Energie: Jeder Zoll weniger spart eine Kilowattstunde pro 100 Kilometer.
  • Bremsenergie zurückgewinnen: Rekuperation speist Bewegungsenergie beim Bremsen zurück in die Batterie. Besonders effektiv ist das im Stadtverkehr und bei Bergabfahrten.
  • Cleveres Heizen: Sitz- und Lenkradheizung verbrauchen weniger Strom als die Raumluftheizung.
  • Kurzstrecken im Winter meiden: Kälte beeinträchtigt die Batteriekapazität. Und wer eine Garage hat, sollte das Auto dort abstellen.
  • Vorausschauend fahren: Gleichmäßiges Tempo spart Energie und schont die Batterie.

Die Akkus werden größer, das Laden immer schneller. Und die Reichweitenangst? Sie dürfte künftig eher die Fahrer von Benzin- und Dieselautos beschäftigen – spätestens beim Blick auf die Spritpreise. Denn schon im Juli wird das Tanken deutlich teurer.

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