Mögliche Spritpreis-Entlastung
Prämie für Autobesitzer? Das wäre eine Premiere
01.04.2026 – 13:16 UhrLesedauer: 2 Min.
Hohe Spritpreise belasten derzeit viele Autofahrer in Deutschland. Jetzt erwägt die Regierung, ihnen als Entlastung eine Prämie auszuzahlen. Die Grundidee stammt aus Ampelzeiten.
Zahlreiche Menschen in Deutschland sind auf das Auto angewiesen – die infolge des Iran-Krieges gestiegenen Spritpreise bekommen sie im Portemonnaie deutlich zu spüren. Neben der neuen Regel, dass Tankstellen in Deutschland ab heute nur noch einmal am Tag ihre Preise erhöhen dürfen, prüft die schwarz-rote Koalition derzeit weitere Schritte zur Entlastung der Verbraucher. Denn aktuell ist nicht auszuschließen, dass der Krieg im Nahen Osten länger andauert und die Preise weiter steigen.
Nach einer Sitzung der von den Koalitionsfraktionen eingesetzten Arbeitsgruppe am vergangenen Freitag wurden verschiedene Möglichkeiten genannt. Dazu zählt unter anderem eine Pauschalentlastung über Daten der Kfz-Steuer.
Wie das „Handelsblatt“ berichtet, erwägt die Regierung konkret, Autohaltern eine pauschale Senkung der Kfz-Steuer als Prämie auszuzahlen. Hierfür solle ein neuer „Direktauszahlungsmechanismus“ genutzt werden. Dieser verbinde erstmals private Konten der Bürger mit dem Staat, heißt es in dem Bericht. Ursprünglich kommt der Mechanismus aus Zeiten der Ampelregierung, die ein „Klimageld“ an die Bürger auszahlen wollte – doch dazu war es nie gekommen.
Neben der Prämie über Daten der KfZ-Steuer sieht die Regierung weitere Möglichkeiten, wie Verbraucher entlastet werden können: eine Entlastung über die Pendlerpauschale, eine befristete Senkung der Energiesteuer und eine Senkung der Stromsteuer für alle. Daneben geht es um einen Spritpreisdeckel sowie die Einführung einer „Übergewinnsteuer“ – eine Art Extra-Steuer für kriegsbedingte Profite von Mineralölkonzernen.
