Champions-League-Viertelfinale

Real-Profi im Rückspiel gegen Bayern gesperrt


08.04.2026 – 09:05 UhrLesedauer: 2 Min.

Madrids Aurelien Tchouameni (r.) kassierte nach einem Foul an Michael Olise (l.) seine dritte Gelbe Karte. (Quelle: IMAGO/Mutsu Kawamori/imago)

Gleich sechs Spieler der Königlichen gingen gelbvorbelastet in das Viertelfinal-Hinspiel gegen den FC Bayern. Einer von ihnen muss im Rückspiel zusehen.

Real Madrid geht mit der Hypothek einer 1:2-Heimniederlage in das Viertelfinal-Rückspiel der Champions League bei Bayern München in der kommenden Woche (Mittwoch, 21 Uhr im t-online-Liveticker).

Mehr noch: Die Mission Aufholjagd müssen die Königlichen ohne Mittelfeldspieler Aurélien Tchouaméni bestreiten. Der französische Nationalspieler handelte sich im packenden Hinspiel am Dienstag seine dritte Gelbe Karte im Wettbewerb ein. Die Folge: Der 26-Jährige muss ein Spiel aussetzen.

Passiert war es in der 37. Minute, als Tchouaméni Landsmann Michael Olise vor dem eigenen Strafraum von hinten rüde in die Beine stieg und dafür von Schiedsrichter Michael Oliver berechtigterweise verwarnt wurde.

Insgesamt sind die Madrilenen mit einer akzeptablen Quote durch die Partie gekommen, wenn man bedenkt, dass neben Tchouaméni noch fünf weitere Profis Gefahr liefen, ihre dritte Gelbe Karte zu kassieren. Das waren Álvaro Carreras, Dean Huijsen, Jude Bellingham, Vinícius Júnior und Kylian Mbappé. Doch Tchouaménis Gelbe Karte blieb die einzige für Real im gesamten Spiel.

Bei Bayern hingegen wurden mit Tah, Diaz, Neuer und Musiala gleich vier Spieler verwarnt – jedoch ohne Folgen für das mit Spannung erwartete Rückspiel in der Allianz Arena. Vorbelastet waren nur Dayot Upamecano und Konrad Laimer.

Vor dem Spiel im Bernabéu-Stadion hatte Münchens Sportvorstand Max Eberl appelliert: „Das Spiel wird genug Emotionen haben, da muss sich jeder, der vorbelastet ist, im Griff haben. All diese Kleinigkeiten gehören zu so einem großen Spiel dazu.“ Daran hielten sich die betreffenden Spieler.

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