Tod mit nur 38 Jahren
Radsport trauert um Profi
24.04.2026 – 19:52 UhrLesedauer: 1 Min.
Cristian Muñoz stürzt bei der Tour du Jura – der Unfall endet in einem Drama. Sein Team zieht daraufhin Konsequenzen.
Radprofi Cristian Muñoz ist im Alter von 30 Jahren gestorben. Der Kolumbianer hatte sich am vergangenen Samstag bei der Tour du Jura in der Schweiz schwer verletzt und erlag anschließend den medizinischen Komplikationen. Der kolumbianische Verband bestätigte seinen Tod am Freitag.
Bei dem Sturz hatte sich Muñoz eine schwere Knieverletzung zugezogen. Medienberichten zufolge entwickelte sich daraufhin eine Sepsis. Sein Zustand verschlechterte sich, auch eine Operation brachte keine Besserung.
Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Instagram-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.
Zuletzt fuhr Muñoz für das Team Nu Colombia. Zuvor war er drei Jahre für UAE Emirates-XRG aktiv – dasselbe Team, für das auch Rad-Topstar Tadej Pogačar fährt. Beide stießen 2019 gemeinsam dazu. Bei der Nachwuchs-Ausgabe des Giro d“Italia 2018 hatte Munoz eine Etappe gewonnen.
„Sein Tod hinterlässt eine große Lücke im kolumbianischen Radsport und in den Herzen all jener, die das Privileg hatten, ihn kennenzulernen und mit ihm auf den Strecken und bei Wettkämpfen Zeit zu verbringen“, schrieb der kolumbianische Verband in seiner Mitteilung. „Cristian wird für seinen Einsatz, seine Disziplin und seine Menschlichkeit innerhalb und außerhalb des Pelotons in Erinnerung bleiben.“
Nu Colombia zog sich nach der Todesnachricht von der Asturien-Rundfahrt zurück. Das Rennen war am Donnerstag gestartet. Die verbliebenen Fahrer ehrten Munoz mit einer Schweigeminute.











