Queerfeindlicher Angriff in Kreuzberg

Erst als Zeugen eingreifen, lassen die Männer ab

27.06.2026 – 17:49 UhrLesedauer: 1 Min.

Krankenwagen im Einsatz (Symbolbild): Ein Senior ist im Krankenhaus verstorben. Er hatte davor den zugefrorenen Halensee betreten. Die Eisdecke trug ihn nicht. (Quelle: Monika Skolimowska)

Mitten in der Nacht schlagen zwei Männer in Kreuzberg auf eine nicht-binäre Person und deren Freundin ein. Erst als Zeugen eingreifen, lassen die Täter ab.

Zwei Männer haben eine Transfrau und einen nicht-binären Menschen in Berlin-Kreuzberg angegriffen. Beide kamen mit Kopfplatzwunden und Schürfwunden zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus, wie die Polizei Berlin mitteilte. Sie trafen demnach am frühen Samstagmorgen auf die beiden Männer. Diese sollen die nicht-binäre Person beleidigt haben.

Weil die Person nicht auf die Beleidigung reagierte, sollen die Täter sie laut Polizei mit Faustschlägen angegriffen haben, sodass sie stürzte.

Staatsschutz übernimmt den Fall

Die 31 Jahre alte Freundin eilte der Person demnach zu Hilfe, wurde aber auch zu Boden geschlagen. Obwohl beide auf dem Boden lagen, sollen die Täter weiter zugeschlagen und getreten haben. Als mehrere Zeugen eingriffen, flüchteten sie den Angaben zufolge.

Der Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen des mutmaßlich queerfeindlichen Angriffs übernommen. Nicht-binäre Menschen ordnen sich weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zu.

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